Das neue Urnengrabfeld »Erdkugel«

Viele neue Ideen und Angebote

In den zurückliegenden Jahren ist der Friedhof der evangelisch-reformierten Gemeinde an der Herforder Straße neu gestaltet und dabei wie aus einem Dornröschenschlaf erweckt worden. Hilfreich zur Seite standen dem Friedhofsamt und dem Friedhofsausschuss des Kirchenvorstands die Friedhofsgärtnerei Schlichtmann, der Steinmetzbetrieb Sümnich und natürlich die Bestatter, vor allem die Firma Kramer.

Viele Ideen wurden umgesetzt, noch mehr auch verworfen. So ist der Vorplatz der Kapelle komplett erneuert worden, ebenso der Zaun zur Herforder Straße. Es wurden Sitzgruppen geschaffen, auf denen man nur verweilen oder auch nette Gespräche führen kann. Dazu noch das besondere Grabfeld für Sternenkinder.

Gut angenommen werden die neuen Urnengrabstätten, bei denen die Gemeinde die Dauerpflege übernimmt. Die Neueste ist die Erdkugelgrabstätte mit Büchern. In diesem Bereich der Dauerpflegegräber werden immer wieder neue, andere Ausführungen geschaffen. Seit einiger Zeit ist auch der Erwerb einer Grabstätte zu Lebzeiten möglich.

Für Fragen rund um den Friedhof, aber auch für Anregungen und Kritik steht Gitta Brandes im Friedhofsamt der Gemeinde werktags von 8.30 bis 12.30 Uhr gerne zur Verfügung: Telefon (0 52 22) 95 97 63.

Das Urnengrabfeld »Lebensbuch«

Überblick: Der Friedhof von 1885

Der evangelisch-reformierte Friedhof an der Herforder Straße geht zurück auf das Jahr 1885. Damals kaufte die Kirchengemeinde fünfeinhalb Scheffelsaat Armenland zwischen der Herforder Straße und dem Gröchteweg für 5300 Mark. Auf dem Land befand sich noch eine Cholera-Baracke, die auf Grund einer Pockenepidemie im Jahr 1867 dort erbaut worden war. Diese wurde auch zeitweise als Leichenhalle genutzt, aber dann 1895 meistbietend versteigert. An ihrer Stelle errichtete die Stadt Bad Salzuflen von 1903-1904 eine massive Friedhofkapelle.

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1987 wurde das gesamte Gebäude durch die Stadt Bad Salzuflen saniert und innen und außen die heutige Kapelle gestaltet. Seit 1994  ist das Gebäude in der Denkmalliste des Landes NRW eingetragen.

Die Friedhofssatzung, die Grabmal- und Bepflanzungsordnung sowie die Gebührensatzung wurden in diesem Jahr überarbeitet und den aktuellen Erfordernissen angepasst; sie können HIER eingesehen werden.

Die parkähnliche Anlage des Friedhofs sowie das Umfeld der Friedhofskapelle werden seit Herbst 2012 neu gestaltet. An gut einsehbaren, befestigten Plätzen laden Bänke die Besucher ein, auf dem Friedhof ein wenig ausruhen und Zeit mit  Freunden und Bekannten für ein Gespräch zu finden. Friedhofsausschussvorsitzender Bernhard Dröge: »Wir möchten, dass der Friedhof eine Stätte der Begegnung, auch mit den Lebenden, ist.«

Das Angebot für Bestattungen umfasst Gräber für Erd- und Urnenbestattungen als Wahlgräber. Als besondere Angebote stehen verschiedene Urnengräberbereiche zur Verfügung, die gemeinsam mit Steinmetz und Friedhofsgärtner stilvoll gestaltet wurden. Es gibt „Buchgräber“ und Obelisken. Die Pflege für die gesamte Ruhezeit übernimmt die Kirchengemeinde.

Für normale Wahlgräber kann mit der Gemeinde ein Vertrag über ein Grablegat abgeschlossen werden. Die genauen Kosten können der Gebührensatzung entnommen werden.entnehmen Sie unserer Gebührensatzung.

 

Sternenkinder

Sternenkinder werden Kinder genannt, die tot geboren wurden oder unmittelbar nach der Geburt  sterben und nicht der Bestattungspflicht unterliegen. Für die Beisetzung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist auf unserem Friedhof  die Grabstätte für  „Sternenkinder“. Eltern, Geschwistern und Angehörigen soll hier die besondere Form der Trauer ermöglicht werden. Nähere Informationen dazu gibt es im Friedhofsbüro unserer Gemeinde, bei den Bestattern oder auch bei Hebammen, Gynäkologen und Entbindungsstationen der Krankenhäuser.

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Neugestaltete Urnengräberstätte auf dem Friedhof Herforder Straße Das neue Urnengrabfeld »Erdkugel« Das Urnengrabfeld »Lebensbuch«