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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung informiert ein Gemeindeabend am Donnerstag, 27. Juni, um 18.30 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche. Zu Gast sind die Rechtsanwälte Steffen Repenning und Ann-Charlotte Grummert. Manch einer denkt darüber nach, dass es wichtig wäre, in der Weise vorzusorgen, dass andere wissen, was mit mir geschehen soll, wenn ich selber nicht mehr in der Lage bin, meine eigenen Dinge selber zu regeln oder meinen Willen kund zu tun. Aus dieser Verunsicherung heraus bleibt es häufig bei der Absicht, endlich auch an dieser wichtigen Stelle vorzusorgen. Zu groß ist die Unsicherheit, was alles beachtet werden muss, damit es vor Ämtern, Behörden und Ärzten wirklich Bestand hat. Steffen Repenning und Ann-Charlotte Grummert geben an diesem Abend kompetent zu allen Fragen rund um das Thema „Vorsorge“ Auskunft und beantworten auch gern Fragen.

Mehr Vergnügen als Last:  Arbeit im Gemeinschaftsgarten.

Einfach, billig, köstlich: Der Gemeinschaftsgarten

Immer mehr erstarren Dörfer und Städte zu monotonen, geradezu leblosen Orten, wo man sich nicht mehr begegnet, keine Bank vor dem Haus steht, wo man sich abends gemeinsam nieder lässt und ein Pläuschchen hält, wo man sich austauscht und einander am Leben teilhaben lässt. Bienen, Hummel und Schmetterlinge verirren sich nur noch selten an diese Orte. Viele beklagen dies und die Vereinsamung und Vereinzelung greift um sich. Dazu kommt die Langeweile im Essen. Einerseits werden bei den verschiedensten Fernsehsendungen die tollsten Speisen gekocht. Gleichzeitig aber hat in vielen deutschen Küchen ein langweiliges Einerlei Einzug gehalten in Form von Fertigessen und Fastfood. Manch einer weiß nicht einmal mehr, welche Pflanzen man essen kann, wo sie wachsen und wie sie aussehen, welche Kräuter man wie verwenden kann, um einfach und billig köstliche Speisen zu zubereiten.

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Um aus diesem grauen Trott herauszukommen, entstand die Idee, dass es schön wäre einen Gemeinschaftsgarten zu gründen, wo jeder/ jede, mitmachen kann mit Rat und Tat, mit Ideen und Begeisterung am Gärtnern, mit der Freude an Begegnungen und dem Spaß am gegenseitigen Austausch und wohlmöglich auch hin und wieder am gemeinsamen Kochen von all den Dingen, die im Garten gewachsen sind.

So können Menschen mit unterschiedlichster nationaler, ethnischer, sprachlicher und kultureller Herkunft diesen Garten gestalten und ihn als Erholungsraum erleben. Die Ziele sind: die Natur genießen, miteinander etwas in der Natur zu schaffen, Austausch und die Verständigung untereinander, Wertschätzung und letztlich auch die Produktion gesunder Lebensmittel.

Mittlerweile wird der Garten schon seit zwei Jahren bewirtschaftet. Vieles ist gepflanzt. Manches aufgegangen und anders ließ auf sich warten oder kam gar nicht. Teils wurden gute Ernten eingefahren von Kürbissen, über Kartoffel bis hin zu unterschiedlichstem Obst und Gemüse aus den Hochbeeten. Auch der Kindergarten aus der Hermannstraße betreut ein kinderhohes Gemüsebeet.

Das Gartenteam kann gern noch weitere Unterstützung gebrauchen. Wer sich darüber informieren möchten, kann sich an Martina Stecker wenden: Telefon (05222) 36 69 69. MS

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Doo-Jin Park ist Nachfolger von Waltraud Huizing

Neuer Kantor an der Stadtkirche: Doo-Jin Park

Neuer Kantor an der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche ist der 35-jährige Doo-Jin Park.  Der Nachfolger für die zum 1. Juni 2019 in den Ruhestand gewechselte Waltraud Huizing ist ausgewiesener Fachmann sowohl im Bereich der klassischen Kirchenmusik als auch in der Popularmusik und der Komposition. 1983 in Südkorea geboren studierte er zunächst Kirchenmusik an der Kosin-Universität mit dem Schwerpunkt Komposition und Bachelor-Abschluss. Nach einem Master-Class-Studium an der Vienna National-Univertity folgte ein Studium im Fachbereich Kirchenmusik (Bachelor) an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Zurzeit absolviert er dort ein Master-Studium, das er im kommenden Frühjahr abschließen wird.

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„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Doo-Jin Park einen jungen und doch schon so erfahrenen Musiker gewinnen konnten, der die klassische Tradition an der Stadtkirche fortführen kann, aber zugleich neue Wege in der Kirchenmusik suchen und beschreiten kann“, unterstreicht Uwe Rottkamp, Kirchenältester und Musikausschussvorsitzender der Stadtkirchengemeinde.

Und das sei wichtig: Einerseits werde an der Stadtkirche angesichts der langen Tradition ein klassisches Profil erwartet, gleichzeitig sei es aber auch wichtig, Menschen in der heutigen Zeit in ihrer aktuellen musikalischen Welt abzuholen und für Musik zum Gotteslob zu begeistern. „Wir wollen Martin Luthers berühmte Wort, dem ‚Volk aufs Maul zuschauen‘, aktuell auch im Bereich der Kirchenmusik beherzigen, ohne dabei billigem Zeitgeist zu folgen“, stellt Rottkamp klar. Popularmusik bedeute schließlich nicht automatisch seicht und einfach – auch hier sei musikalisches Niveau ausgesprochen wichtig.

Mit dem Gospelchor „Get-up – Gospel and more“ wurde das Gebiet der Popularmusik bereits vor 15 Jahren betreten; aus dem bis zu 50-köpfigen Chor ist bereits ein zweiter „Kleiner Chor“ hervorgegangen. Seit zwei Jahren läuft das Projekt „Gospelkirche in Lippe“, das regelmäßig hunderte Menschen in die Stadtkirche zieht. Jüngstes Projekt schließlich ist die Band „On the Rocks“, die mit rockig-balladiger Lobpreis-Musik auch schon eine Fans-Gemeinde gefunden hat.

Doo-Jin Park hatte sich in dem Bewerbungsverfahren in der letzten Vorstellungsrunde, zu der Probedirigate vor dem Klassik-Chor der Stadtkirche und dem Gospelchor sowie die musikalisches Gestaltung eines Gemeindegottesdienstes samt ausführlicherem Orgelvorspiel und Kommunikation mit der Gemeinde gehörte, gegen zuletzt zwei Mitbewerber durchgesetzt. Beindruckt hatte neben dem mitreißenden Orgel- und Klavierspiel auch seine Bereitschaft, Kirchenmusik jenseits eingetretener Pfade neu zu denken und weiterzuentwickeln.

Das Besetzungverfahren für die 80-prozentige B-Stelle an der Stadtkirche war in allen Phasen begleitet worden durch Landeskantor Volker Jänig. Jänig beglückwünschte die Gemeinde zu ihrem neuen Kantor: „Mit ihrem neuen Kantor aus Korea können sie neue Wege und bewährte Pfade gehen. Gehen sie auf ihn zu. Haben sie keine Angst vor zu viel musikalischer Qualität, die ihnen Herr Park schenken wird.“ Aus guten gemeinsamen Taten, so der Landeskantor weiter, „wachsen gute neue Wege“.

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Gemeindeausflug zum Bickbeernhof

Der Sommerausflug führt wieder ans Steinhuder Meer. Da lässt es sich so schön verweilen und vom Urlaub träumen… Aber vorher geht es zum Bickbeernhof in Brokeloh. Der Hof besteht seit über 50 Jahren. Er ist seit 1989 Bio-zertifiziert, Mitglied bei Bioland und produziert nachweisbar eine gesunde und hochwertige Qualität. Hier werden Kulturheidelbeeren angebaut, die zusammen mit einer Waffel und Kaffee gekostet werden können.

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Heidelbeeren, heißt es, steigern die Gehirnleistung. Sie wirken chronischen Krankheiten und Verschleißerscheinungen im Alter vor und sind reich an Vitamin- und Mineralstoffen. Nach dem Kaffeetrinken ist Zeit, im Hofladen Produkte dieser kleinen blauen Beere zu kaufen. Empfehlenswert soll der Honig sein. Eigene Bienenvölker sorgen auf dem Hof für Nachschub. Danach geht es weiter nach Steinhude, wo bei hoffentlich sommerlichem Wetter der Nachmittag verbracht wird. Sicher gibt es dort das eine oder andere Fischbrötchen zu kaufen, berühmt sind die Aalräuchereien.

Dieser Ausflug findet statt am Dienstag, 18. Juni. Abfahrt ist um 11.30 Uhr am ZOB, der zweite Einstieg ist diesmal am Bahnhof (ca. 11.40 Uhr). Zurück geht es in Steinhude etwa um 17 Uhr, so dass die Teilnehmer spätestens um 18.30 Uhr zurück in Bad Salzuflen sind. Der Preis dieses Ausflugs beträgt komplett 23 Euro pro Person. Das Geld ist bei der Anmeldung im Gemeindebüro zu entrichten. GB

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Festlicher Gottesdienst mit Konfirmationsjubiläen

Traditionell findet am 2. Sonntag im September das Fest der Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation statt. Am 8. September gibt es dazu einen festlichen Gottesdienst um 10 Uhr in der Stadtkirche. Zum anschließenden Empfang mit Mittagessen und Kaffeetrinken kommen die Jubilare der lutherischen Gemeinde zu uns ins Gemeindehaus, um gemeinsam zu feiern und alte Bekanntschaften aufzufrischen. Erfahrungsgemäß gibt es immer sehr viel zu erzählen.

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Die 50-, 60-, und 65-jährigen Jubilare erhalten Anfang Juni eine persönliche Einladung. Zur Zeit werden die Namen und Adressen recherchiert, dazu ist Ihre Mithilfe herzlich willkommen!

Wer noch ein besonderes Konfirmationsjubiläum jenseits der 65 Jahre begeht, kann sich gerne im Gemeindebüro melden und natürlich auch an dem Sonntag mit dabei sein. GB

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Ein Bad im Applaus: Waltraud Huizing (vorn rechts) nach dem großen Finale mit allen Sängern und Musikern in der Bad Salzufler Stadtkirche. Fotos: Uwe Rottkamp

„Danke“ mit Frühling und Maibowle

Auf die neue Zeit: Waltraut Huizing und ihre Nachfolger im Kantorenamt, Doo-Jin Park, verstehen sich prima.

Es war ihr letzter großer musikalischer Abend als Kantorin an der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche: Mit dem großen „Konzert der Chöre“, das kurzerhand vom Sommerkonzert traditionell vor den Ferien zum Frühlingskonzert umgewidmet wurde, verabschiedete sich Waltraud Huizing in den Ruhestand. Zehn Jahre lang hat sie die kirchenmusikalische Arbeit rund um die Stadtkirche gestaltet. Zum Monatsende legt sie die musikalische Verantwortung in die Hände ihres Nachfolgers Doo-Jin Park.

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Dass die Sängerinnen und Sänger angesichts dieser Tatsache viel Wehmut verspürten, ließen sie sich musikalisch nicht anmerken: Der Chor der Stadtkirche, der Gospelchor „Get up“, der „Kleine Chor“ und der Senioren-Singkreis „SimSen“ boten den Zuhörern in der vollbesetzten Kirche ein vielfältiges musikalisches Programm.

Gemeinsam mit dem Klassik-Chor und auch solo wirkte als „Special-Guest“ der Posaunenchor Retzen unter der Leitung von Matthias Limberg mit. Kombiniert mit Pauken und Schlagzeug boten die Retzer Bläser klassische und moderne Sätze, die das Publikum jedes Mal mit begeistertem Applaus honorierte.

Im Anschluss an das Konzert ließen sich die meisten Gäste einladen zur Maibowle vor dem Turm.

Am folgenden Sonntag wurde Waltraud Huizing offiziell in einem Festgottesdienst aus ihrem Kantorenamt verabschiedet. Nach einer Dialogpredigt der Stadtkirchen-Pfarrerinnen Martina Stecker und Veronika Grüber und einem „Dankschön“ für die zehnjährige Zeit als Kantorin spendete die Gemeinde der scheidenden Musikerin minutenlang Beifall.

Für die lutherische Schwestergemeinde bedankte sich Pfarrerin Steffie Langenau für die gute Zusammenarbeit, für die Landeskirche lobte Kirchenmusikdirektor Burkhard Geweke die professionelle und herzliche kollegiale Zusammenarbeit. Waltraud Huizing habe die kirchenmusikalische Arbeit in Lippe an vielen Stellen deutlich und nachhaltig geprägt. rot

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung von UNSERE KIRCHE)

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Abschied nach mehr als zehn Jahren als Kantorin an der Stadtkirche: Waltraud Huizing.

Die Stadtkirche ist wieder geöffnet!

Die Sommerzeit lockt viele Besucher und auch Einheimische rund um die Stadtkirche an! Sie ist so schön, unsere Stadtkirche, und das möchten wir gerne mit den Besuchern, Gästen und auch den Menschen vor Ort teilen. Ab Mai, von mittwochs bis freitags wird die Stadtkirche von 10 bis 13 Uhr geöffnet sein. Darüber hinaus wird jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr ein kleines Team die Türen der Kirche öffnen. Dieses Team freut sich über jegliche Unterstützung. Wenn Sie sich vorstellen können für zwei Stunden im Monat Zeit in der Stadtkirche zu verbringen, dann melden Sie sich gerne per Mail unter offenekirche@stadtkirche.info oder im Gemeindebüro.

Bonhoeffer-Oratorium mit minutenlangen Ovationen

Hochkonzentriert: Kantorin Waltraud Huizing und ihre Choristen und Musiker.

Schlichtweg ergreifend: Ausnahmslos zeigten sich die Besucher des »Bonhoeffer-Oratoriums« am Dienstag der Karwoche in der vollbesetzten Stadtkirche tief beeindruckt von der Aufführung dieses Stücks über das Leben und Wirken des von den Nazis umgebrachten Theologen Dietrich Bonhoeffer. Aus ganz Lippe und darüber hinaus waren Menschen angereist, um dieses Oratorium zu erleben, das in der Region zuletzt vor 4 Jahren (in Löhne) zu hören war. Komponist ist der Musikprofessor und Pop-Kantor der Evangelischen Kirche von Westfalen, Matthias Nagel, der ebenso anwesend war wie der Verfasser der Texte, Pfarrer i.R. Dieter Storck. Nachfolgend der Konzertbericht aus der evangelischen Wochenzeitung UNSERE KIRCHE.

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Ergreifende Aufführung

Bonhoeffer-Oratorium mit minutenlangen Ovationen in der vollbesetzten Stadtkirche

Bad Salzuflen – „Danke nicht nur für die großartige Interpretation, sondern auch, dass Sie es in der Karwoche platziert haben – denn genau hier gehört es hin.“ Dies schrieb Matthias Nagel Kantorin Waltraud Huizing im Nachklang der Aufführung des Bonhoeffer-Oratoriums in der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche. Nagel, Jahrgang 1958 und Professor an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford sowie Popkantor der Evangelischen Kirche von Westfalen, hat das Oratorium vor gut 20 Jahren komponiert.

Die Texte schrieb der Bünder Pfarrer Dieter Stork (*1936). Sowohl Stork als auch Nagel waren bei der Aufführung in der Stadtkirche anwesend – schließlich wird dieses fast zweistündige Werk nicht alle Tage aufgeführt.

Die Texte sind als Rezitative angelegt (Sprecher: Heiner Junghans vom Landestheater Detmold), die sich mit den 22 Musikstücken abwechseln.
Sprachlich und inhaltlich sind sie teils eng an Dietrich Bonhoeffer angelehnt, teils aber auch Storks eigene Reflexionen und beschreiben in einfühlsamer Weise den Lebensweg Bonhoeffers, seine Gedanken, sein Wirken bis hin zur Verhaftung durch die Gestapo, der Verurteilung zum Tod vor dem Volksgerichtshof durch Nazi-Richter Roland Freisler und seiner Ermordung in den letzten Kriegswochen im Konzentrationslager Flossenbürg.

Komponist Nagel vertonte diese Texte nicht allein mit den üblichen Elementen der Kirchenmusik, sondern legte eine individuelle breite musikalische Konzeption an, die musikalisch einen Bogen von der mittelalterlichen Gregorianik bis zu stark rhythmisierten Gesängen der aktuellen Popularmusik spannt.

Entsprechend wird der Chor nicht nur durch Klavier-Kontinuo (Annette Wolf) und Streichquartett (Christine von Foerster, Hannes Niedernolte, Christina Heide und Christane Kehr-Göbel) begleitet, sondern zusätzlich durch Trompete (Mathis Bünting), Flöte (Ines Amrhein), Saxofon (Timor Sakow) und Schlagzeug (Uwe Rottkamp).

Als Nr. 19 enthält das Werk auch den Choral, den man unverwechselbar mit Bonhoeffer verbindet und dessen Text er wenige Tage vor seiner Hinrichtung in Flossenbürg verfasst hat: „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Das teils aus ganz Lippe angereiste Publikum in der Stadtkirche zeigte sich ausnahmlos ergriffen und honorierte die Aufführung mit minutenlangen stehenden Ovationen.

Für Waltraud Huizing war es das letzte große Werk als Kantorin an der Stadtkirche: Sie wechselt zum Monat Juni in den Ruhestand. Am Samstag, 18 Mai, werden im Rahmen eines „Konzerts aller Chöre“ und gemeinsam mit dem Posaunenchor Retzen die Genfer Psalmen aufgeführt, am folgenden Sonntag, 19. Mai, erfolgt dann in einem Singegottesdienst die offizielle Verabschiedung. Ihr designierter Nachfolger ist der Koreaner Doo-Jin Park. 

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Evangelischen Presseverbands/UNSERE KIRCHE)

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Haben Sie zwei Stunden im Monat Zeit?

Könnten Sie sich vorstellen, diese zwei Stunden in der Stadtkirche zu verbringen? Wir möchten unsere Kirche für Menschen öffnen, die Stille suchen, die beten oder sich einfach die Kirche ansehen wollen. In der Zeit vom 2. April bis zum 29. Oktober 2019 soll die Stadtkirche dienstags bis samstags für jeweils 4 Stunden geöffnet sein. Für die Zeit von 15-17 Uhr suchen wir Sie! In dieser Zeit soll in der Kirche nämlich eine Person auf zurückhaltende Weise anwesend sein. Einfach da sein. Die Stille schützen.
Weitere Informationen bei Kirchenältestem Bernd Wiesekopsieker, Kontakt unter Telefon (0 52 22) 58 09 36.

Kindergottesdienst: Gut, dass wir einander haben

Im Kindergottesdienst sind biblische Geschichten für Kinder aufbereitet, die Vertrauen in die Liebe Gottes wecken und Mut machen können. Aber nicht nur das, sondern es wird gebastelt, gespielt und Gemeinschaft erlebt. Gut, dass wir einander haben, eine Gemeinde ohne Kinder ist wie ein vertrockneter Fluss.

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Umgekehrt lernen Kinder auch, dass sie von altem Wissen und einer Gemeinschaft, die schon durch Jahrhunderte, ja, zwei Jahrtausende getragen hat, bereichert werden können, denn hier wird vieles zum Thema gemacht, was heute noch Urvertrauen weckt oder wie man lernt mit Konflikten umzugehen, was in Bezug auf den Umgang mit der Schöpfung und den Mitmenschen gilt und wie ich meinen Platz in der Gesellschaft finden kann.

Alle Kinder ab drei Jahren oder auch darunter, wenn Erwachsene sie begleiten, sind herzlich willkommen. Die nächsten Kindergottesdienste beginnen am 14. Oktober und 11. November um 14 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche.
Die Themen: „Gottes bunte Welt“ und „Seht, was wir geerntet haben“ MS

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Migranten- und Flüchtlingsberatung: Helfer und Spenden gesucht

Die Migranten- und Flüchtlingsberatung der evangelische Kirchengemeinden Bad Salzuflen und der Stiftung Herberge zur Heimat sucht ehrenamtliche Verstärkung für einzelne Projekte. Wenn Sie etwas freie Zeit zur Verfügung haben und gerne in netter internationaler Gemeinschaft sind, melden Sie sich gerne unter migrationundflucht@stadtkirche.info oder unter 0152/53406195!

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Außerdem ist am 13. Dezember eine Weihnachtsfeier für die Besucher der Migranten- und Flüchtlingsberatung geplant. Hierfür wären wir für Kuchenspenden oder Kleinigkeiten als Geschenke für die Kinder sehr dankbar.

Zudem sucht der AWB (Arbeit-Wohnen-Bildung e.V.) händeringend Fahrradspenden. Wenn Sie ein einigermaßen fahrtüchtiges Fahrrad abzugeben haben, bringen Sie es gerne im Kiliansweg 7-9 in 32108 Bad Salzuflen vorbei!

Termin: 13. Dezember, Weihnachtsfeier des Migranten- und Flüchtlingsbüros

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