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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde
Feiert Jubiläum: die Frauenhilfe an der Stadtkirche.

Jubiläum: 125 Jahre Frauenhilfe

Alles begann im Jahr 1893. Damals kamen viele Frauen der reformierten Gemeinde mit ihrem jungen Pfarrer Ubbo Hobbing in der „roten Schule“ zusammen – das „neue“ Gemeindehaus neben der Stadtkirche wurde erst 1928 eingeweiht – und gründeten den „Frauenhülfsverein“, einen der ältesten im damaligen Deutschen Reich. Den Namen hatte die Kaiserin Auguste Viktoria erfunden, die 1890 die Berliner in schwierigen Zeiten aufrief, solche Frauenvereine zu gründen, um „die seelsorgerliche Arbeit der Kirchen zu unterstützen, dem Volk die Segnung des Evangeliums in reichem Maße zukommen zu lassen und praktische Liebestätigkeit an den Armen und Verlassenen zu üben.“

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Die Gründungsversammlung war gut besucht und die überlieferte Namensliste zeigt, dass wohl keine der bekannten Salzufler Familien damals fehlte. – Im Jahr 1925 gehörten 312 Mitglieder der Frauenhilfe an.

Heute, im 125. Jahr ihres Bestehens, zählt die Frauenhilfe der Stadtkirche um die 27 Mitglieder. Wenn sich auch im Laufe dieser langen Zeit Vieles verändert hat, ist die Gruppe eine selbstständige Einrichtung der Gemeinde, so wie es in der alten Satzung von 1903 geregelt ist.

Die Frauenhilfe ist weitgehend unabhängig von der Gemeinde und finanziert sich aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder und Spenden. Wenn auch die Mitgliederzahl überschaubar geworden ist, so ist allen das Fundament der Botschaft von Jesus Christus gemeinsam. Weiterhin wichtig während der vierzehntäglichen Treffen im Gemeindehaus – von einem ehrenamtlich tätigen Vierer-Team vorbereitet und organisiert – ist die Gemeinschaft, die in persönlichen Gesprächen, gemeinsamen Lob- und Dankliedern und Andachten zum Ausdruck kommt. Die Geburtstage der Mitglieder werden nicht vergessen und bei Kaffee und Kuchen gefeiert. Aber auch die Sorge um Kranke und die tätige Hilfe und Unterstützung im Krankheitsfall sind in der Frauenhilfe fester Bestandteil der Arbeit.

Ferner sind biblische Themen oder gesellschaftliche Themen wie „Bettler“, „Brotbacken“, „Bienen/Imkerei“ sowie Berichte von Reisen Inhalte der Treffen. Die Frauenhilfe engagiert sich für die Mission der Gemeinde (zuletzt: Spende für ein Batikprojekt in Ghana). Gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge, z.B. ins koptische Kloster Brenkhausen oder in die Rödinghauser Kirche mit ihrem historischen Schnitzaltar oder die Partnerschaft mit der Frauenhilfe der Kreuzkirche Herford ergänzen das Programm.

Die Frauenhilfe: ein wichtiger Baustein in der Gemeindearbeit der Stadtkirche. Möge sich ihre beeindruckende Historie weiter fortsetzen! BW

Programmvorschau

  • Freitag, 7. Dezember: Der Weihnachtsstern Von Sternen als Zeichen und Wegweiser
  • Freitag, 21. Dezember: „Nun singet und seid froh“ Weihnachtsfeier
  • Freitag, 4. Januar: Treffen zum Anfang des neuen Jahres in den Seeterrassen
  • Freitag, 11. Januar: Rückblick der Frauenhilfe auf das Jahr 2018 mit Bildern
  • Freitag, 25. Januar: Bericht über eine Reise in ein fernes Land (ReferentIn wird rechtzeitig bekanntgegeben)
  • Freitag, 8. Februar: Michelle Obama und ihr Leben Mit Frau Dorothee Uffmann
  • Freitag, 22. Februar: Vor dem Weltgebetstag Vom Leben der Frauen in Slowenien

Beginn: jeweils um 15 Uhr im Gemeindehaus der reformierten Gemeinde

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Kerkhuisken auf dem Weihnachtsmarkt

Auf dem Bad Salzufler Weihnachtsmarkt steht das Kerkhuisken an bekannter Stelle vor dem Eine-Welt-Laden. Die Gemeindegruppen sind an folgenden Tagen dort aktiv und freuen sich auf Kundschaft:

  • 30.11. und 1.12.: das Frauenforum backtfrischen Pickert
  • 2. und 3.12.: wunderbarer Trödel und kleine Schätzchen, ebenfalls beim Frauenforum zu kaufen
  • 4.12.: Jugenddiakon Daniel Böhling ist mit einigen Jugendlichen im Kerkhuisken anzutreffen
  • 11.12.: der Kindergarten Hermannstraße bietetÜberraschungen an.
  • 18. Dezember: das Frauenforum verkauft noch einmal Trödel

Adventliche Stimmung beim Seniorentreff

Der Seniorentreff am 13. Dezember im Calvinhaus hat einen besonderen Zauber…
Weihnachten steht vor der Tür und so bietet dieser Nachmittag Kerzenschein, Geschichten, Lieder und den Rückblick auf die „guten alten Zeiten“: Wie haben wir alle die Adventszeit früher erlebt? – Natürlich gibt es Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck. Beginn ist um 15 Uhr.
Damit das Team um Pfarrer Markus Honermeyer den Nachmittag besser planen kann, wird um Anmeldung im Gemeindebüro gebeten. Wie immer ist das Kaffeetrinken kostenlos – eine Spende für die Gemeindearbeit wäre schön.

Ordination von Veronika Grüber

Am 3. Advent findet die Ordination von Pfarrerin im Probedienst Veronika Grüber statt. Die Ordination ist die Berufung in den Pfarrdienst und erfolgt daher im Anschluss an das Zweite Theologische Examen. Im Ordinationsgottesdienst wird sie öffentlich dazu beauftragt, innerhalb der christlichen Gemeinde pfarramtliche Aufgaben zu übernehmen. Zu diesen Aufgaben gehören die öffentliche Verkündigung des Evangeliums, die Seelsorge, die Taufe und das Abendmahl sowie Amtshandlungen wie Bestattung oder Trauung.

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Im Gottesdienst wird die Ordination durchgeführt von Landessuperintendent Dietmar Arends. Auch mit dabei sein werden Pastorin Wiltrud Holzmüller, Pastorin Martina Stecker und Pastorin Friederike Fischer.

Es ist ein wichtiger Schritt im Werdegang unserer Pfarrerin im Probedienst und daher ist es ihr ein Herzensanliegen, dass Sie als Gemeinde diesen Gottesdienst gemeinsam mit ihr feiern.

Sie sind daher herzlich eingeladen am Sonntag, 3. Advent (16. Dezember) um 16.30 Uhr zum Ordinationsgottesdienst in der Stadtkirche.

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Kantor der Stadtkirche: Bewerber stellen sich vor

Das Bewerbungsverfahren für die Neubesetzung der Kantorenstelle an der Stadtkirche ist erfolgreich angelaufen. Für die Nachfolge von Kantorin Waltraud Huizing, die zum 1. Juni 2019 in den Ruhestand wechseln möchte, haben sich acht Personen beworben. Nach einer Sichtung der eingegangenen Bewerbungsunterlagen durch den Personalausschuss sowie Musikausschussvorsitzenden Uwe Rottkamp und den Fachberater der Lippischen Landeskirche, den Lemgoer Kirchenmusikdirektor Volker Jänig, sind vier Bewerberinnen und Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch ausgewählt worden. Diese sollen im Januar stattfinden.

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Danach sollen drei von ihnen eingeladen werden, sich musikalisch zu präsentieren, sowohl an der Orgel als auch in der Arbeit mit den Chören und im Gottesdienst. Die Probedirigate mit dem Chor der Stadtkirche und dem Gospelchor „Get-up“sollen am Samstag, 19. Januar stattfinden – die Chormitglieder werden dazu gesondert eingeladen.

Die Vorstellungsgottesdienste, die die Bewerberinnen und Bewerber musikalisch gestalten sollen, werden an den Sonntagen 20. Januar und 3. Februar (jeweils 10 Uhr) sowie am Samstag, 9. Februar, um 17 Uhr sein. Alle Gemeindemitglieder und Interessenten sind zu diesen Gottesdiensten willkommen.
In der Ausschreibung der Kantorenstelle wurde neben einem klassischen Teil erstmals auch ein popularmusikalisches Profil verlangt. „Wir wollen den schon vor 15 Jahren an der Stadtkirche erfolgreich eingeschlagenen Weg, die Menschen auch mit zeitgemäßer Musik zu erreichen, weiter beschreiten“, erläutert Rottkamp.

Der gute bis sehr gute Besuch von Angeboten wie die Gospelkirche oder Konzerten gemeinsam mit der städtischen Musikschule zeige, dass in diesem Bereich ein großer Bedarf bestehe mit der Chance, auch Menschen wieder zu erreichen, die mit traditionellen Angeboten nicht mehr so viel anfangen können, erläutert der Musikausschussvorsitzende. „Wie Martin Luther müssen wir auch heute immer wieder neu ‚dem Volk aufs Maul schauen‘ (Luther-Zitat) und niederschwellige Angebote schaffen, die begeistern und mitreißen können.“

Popularmusik sei, auch wenn das manchmal so mitschwinge, nicht weniger anspruchsvoll als die so genannte klassische oder ernste Musik und erfordere besonderes Können und Qualifikationen. Rottkamp: „Wie in der E-Musik gibt es auch hier bessere und schlechtere, mitreißende und seichte Angebote. Wir möchten Musik aus dem Gospel- und Worship-Bereich, mit Band und in anderen Zusammenstellungen weiterhin auf hohem Niveau betreiben und damit Menschen neu einladen und begeistern.“ rot

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Kleines Lehrhaus: Wie entstand das Neue Testament?

Das »Kleine Lehrhaus« lädt  jede(n) ein, mit auf Entdeckungsreise zu den Ursprüngen des christlichen Glaubens zu gehen. Die kommenden Gesprächsrunden sind der Frage gewidmet, wieso im Neuen Testament die Worte und Taten Jesu gleich vier Mal erzählt werden. Vor allem die drei Evangelien Matthäus, Markus und Lukas haben vieles gemeinsam. Dennoch gibt es nicht nur in der sachlichen Darstellung unübersehbare Unterschiede, sondern auch in der Interpretation dessen, was Jesus den Lesern und Leserinnen des Evangeliums bedeutet und das Johannesevangelium geht ganz eigene Wege.

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Was wissen wir über die Entstehung der Evangelien und über das Verhältnis dieser Schriften zueinander? Das Kleine Lehrhaus findet einmal im Monat, dienstags 16-18 Uhr im Calvinhaus, Gröchteweg 59, Bad Salzuflen statt. Als nächsten Termine sind vorgesehen:

  • Di. 16. Oktober;
  • Di. 20. November;
  • Di. 18. Dezember.

Information: Barbara Wirsen-Steetskamp, Pfarrerin i.R., und Dr. Jisk Steetskamp, Pfarrer i.R., Tel. 05222-7948951 E-Mail: steetskamp@gmx.de

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Beim Benefizkonzert im Großen Saal des Gemeindehauses an der Stadtkirche: Christiane Schmidt (Mezzosopran) und Bernd Widmann (Tenor), begleitet am Klavier von Yasko Linnartz.

Benefizkonzert für das Tierheim

Es ist schon eine gute Tradition geworden: einmal im Jahr laden Christiane Schmidt (Mezzosopran) und Bernd Widmann (Tenor) ein, um mit einem außergewöhnlichen Konzert für das Tierheim Bad Salzuflen zu werben. Das Benefizkonzert im vollbesetzten Gemeindehaus an der evangelisch-reformierten Stadtkirche Bad Salzuflen war gespickt mit beliebten und bekannten Melodien aus Volkslied, Klassik und Musical/Operette – Sopran oder Tenor-Solo und auch im Duett und begleitet am Flügel von Yasko Linnartz. Kurzweilig moderiert wurde das Konzert von Superintendent Andreas Gronemeier. Vor dem Konzert hatten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Gemeindesaal Kaffee und Kuchen kredenzt. Foto: Uwe Rottkamp

Eindrucksvoll: Ulrike Wahren und die Gospel-SeleXion mit »Jesus on the Mainline«.

Gospeltime in der Stadtkirche

Der erste Sonntag im September stand ganz im Zeichen der Gospelmusik: Zu Gast in der Gospelkirche für Lippe war der Chor „SeleXion“ unter der Leitung von Peter Stolle (Detmold) – und dem Special-Guest Ulrike Wahren als Solistin! Das exzellente Ensemble begeisterte mit fetzigen und groovenden Songs aus seinem derzeitigen Repertoire. Eine nicht weniger eindrucksvolle Ansprache zum Thema Angst hielt Matthias Kleiböhmer von der Creativen Kirche Witten.

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Ulrike Wahren ist als Sängerin in den Sparten Jazz, Pop, Gospel, Musical und Chanson gleichermaßen zu Hause und trainiert als Vocalcoach u.a Chöre. Seit 2002 hat sie einen Lehrauftrag im Fach Jazz/Rock/Pop-Gesang an der Musikhochschule Detmold und ist Dozentin an der Evangelischen Popakademie Witten. Wie immer in der Gospelkirche öffnete bereits um 15.15 Uhr das Gospel-Cafe im Vorraum der Kirche und lud ein zur Begegnung und zum Genießen des hausgemachten Kuchens ein.

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Neue Gospelrock-Band hat sich vorgestellt

In einem Taufgottesdienst hat sich die neue Gospelrock-Band der Gemeinde erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Unter der Leitung von Uwe Rottkamp gestalteten die fünf MusikerInnen in klassischer Rock-Besetzung (zwei Gitarren, E-Bass, Schlagzeug und Gesang) mit insgesamt sieben Songs plus Zugabe den Gottesdienst. Zu hören waren groovende Arrangements aus dem Pop- und Worship-Bereich, aber auch einfühlsame Balladen. Das Publikum genoss die etwas andere Musik sichtlich, wippte, schnippte und sang mit und spendierte am Schluss viel Applaus

Handy-Mitschnitt: »Oceans«. Copyrights 2012 Hillsong Music Publishing; CCLI-Liednr.: 6428767

Stadtkirche schreibt Kantorenstelle neu aus

Stellenausschreibung Kirchenmusik

Für die zum 31. Mai 2019 in den Ruhestand wechselnde Stadtkirchen-Kantorin Waltraud Huizing wird eine Nachfolge gesucht. Die Gemeinde wünscht sich eine Persönlichkeit, die die vielfältigen musikalischen Aktivitäten rund um die Stadtkirche weiterführt und mit eigenen Ideen weiter entwickelt. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der modernen Popularmusik liegen, die an der Stadtkirche mit dem Gospelchor Get-up, der regelmäßigen Gospelkirche für Lippe und der gerade gegründeten Gospelrock-Band eine wachsende Bedeutung zukommt.

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Die konkreten Aufgaben in der Kirchengemeinde sind:

  • Organistentätigkeit in den Gottesdiensten der Stadtkirche und bei Amtshandlungen (keine Beerdigungen)
  • Leitung des Chores (Kantorei) der Stadtkirche (30 Mitglieder), des Gospel-Chores „Get-up“ (45 Mitglieder), des Seniorensingkreises sowie
  • die Organisation und Mitgestaltung der Gospelkirche für Lippe (z.Zt. 4x/Jahr), eines niederschwelligen Singprojekts „Sing-Café/Lieblingslieder“ und gelegentliche musikalische Projekte mit dem gemeindezugehörigen Kindergarten.

Ein Schwerpunkt der Tätigkeit soll weiterhin darin liegen, Menschen aller Generationen durch zeitgemäße, auch popularmusikalische Angebote für das Singen und Musizieren zu begeistern. Das genaue Aufgabengebiet kann gemeinsam mit dem neuen Kantor/der neuen Kantorin entwickelt werden.

Was wir  bieten können:

  • ein kooperatives Team mit einem motivierten Musikausschuss und vielen engagierten Helferinnen und Helfern
  • in der Stadtkirche eine Steinmann-Orgel mit 28 Registern und zwei Manualen sowie einen Flügel, im Probenraum einen Flügel, ein Klavier und zwei E-Pianos (Yamaha/Kurzweil), für die Gospelchorarbeit eine PA und skalierbare externe Technik
  • tatkräftige Unterstützung beispielsweise beim Fundraising, der PR-Arbeit oder musikalischen Veranstaltungen sowie bei der Gospelkirche
  • einen Freundeskreis, der die Kirchenmusik ideell und finanziell unterstützt
  • Anstellung und Vergütung nach BAT/KF der Lippischen Landeskirche

Wir freuen uns auf einen Kirchenmusiker/eine Kirchenmusikerin, der/die

  • die gewachsene kirchenmusikalische Arbeit mit eigenen Ideen bereichert und fortführt
  • aufgeschlossen ist für eine lebendige und liturgisch vielseitige Gestaltung der Gottesdienste
  • Menschen aller Altersschichten für die Kirchenmusik begeistern kann und auch die popularmusikalischen Richtungen für den Gemeindeaufbau zu nutzen versteht
  • Organisationstalent und Teamfähigkeit mitbringt.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind zu richten an den Kirchenvorstand der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Salzuflen, von-Stauffenberg-Str. 3, 32105 Bad Salzuflen. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2018.

Nähere Auskünfte erteilen Pfarrer Martina Stecker, Telefon (05222) 36 69 69, E-Mail martina.stecker@stadtkirche.info, oder der Vorsitzende des Musikausschusses, Uwe Rottkamp, Telefon (05222) 60 00-02, E-Mail: uwe.rottkamp@stadtkirche.info. Ebenso die Fachberater der Lippischen Landeskirche, Kantor Burkhard Geweke, Telefon (05222) 58 00 14, oder Kantor Volker Jänig, Telefon (05222) 9 41 07 78.

Die Ausschreibung als PDF downloaden: HIER klicken

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Sommerfest 2018


Begeisternd: der Afrika-Gospelworkshop im Gemeindehaus an der Stadtkirche.

Gospel-Workshop: »Afrika s(w)ingt!«

Zu einem offenen Workshop „Afrikanische Chormusik“ hatte der Gospelchor der Stadtkirche alle Interessenten eingeladen. Als Referenten zu Gast waren Tobias Schlosser und Susanne Frische, Leiterin des „Afrikors“ in Tübingen.

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„Immer, wenn ich mit meinen Freunden zusammen komme, dauert es nicht lange und wir fangen an zu singen. Kaum haben wir begonnen, kommen die Nachbarn hinzu, Frauen, Männer, Kinder. Wir singen immer mehrstimmig – das kann den ganzen Nachmittag und Abend dauern. Dabei wird getanzt, geklatscht und vor allem viel gelacht!“ So erzählt es eine in Deutschland studierende Südafrikanerin aus Durban. Singen, tanzen, lachen – einen ganzen Tag lang war das in einem Afrika-Workshop Thema. Die Teilnehmer tauchten ein in die vitale, ansteckend fröhliche afrikanische Chormusik.

Tobias Schlosser (*1988) hat Vokalpädagogik studiert , Meisterkurse im Fach Gesang absolviert, ist Chormanager, Atem-, Stimm- und Sprechlehrer und ausgebildeter Lachyogalehrer. Er arbeitete mit den Workshopteilnehmern stimmbildnerisch. Susanne Frische, Leiterin des „Afrikors“ in Tübingen, hat in verschiedenen afrikanischen Ländern afrikanische Musik vor Ort studiert, Chöre besucht und sich durch Klang und Rhythmus inspirieren lassen für ihren „Afrikor“; sie gibt auf Workshops ihr Wissen und ihre Begeisterung für afrikanische Musik weiter.

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Bonhoeffer-Kreis wird „Kleines Lehrhaus“

Die Pfarrer im Ruhestand Jisk Steetskamp und Barbara Wirsen-Steetskamp (v. links) haben den Bonhoeffer-Kreis ins Leben gerufen.

Der Bonhoeffer-Kreis hat sich seit dem 9. April 2015, dem 70. Jahrestag des Märtyrertodes Dietrich Bonhoeffers, seinem Lebenslauf, dem Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime und den Gefängnisaufzeichnungen mit seinen bahnbrechenden theologischen Aussagen zugewandt. Impulse aus seinem Denken führten unter anderem anhand der Bergpredigt zu Gesprächen über die Werte, auf die sich die christliche Gemeinde bezieht. Sie regten zum Nachdenken über die Bedeutung des Alten Testaments für die Hinwendung des christlichen Glaubens zur Welt an. Aufgrund der Aussage Bonhoeffers, „der Jude hält die Christusfrage offen“, kam es zu intensivem Studium, wie so über Jesus Christus gesprochen und gepredigt werden kann, dass der Tatsache, dass er Jude war und der Messias für die Völker – und so auch für uns – aus dem Volk Israel ist, Recht getan wird.

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Die Gesprächsthemen reichen inzwischen weit über den direkten Bezug zu Bonhoeffer hinaus. Jede und jeder in der Runde bringt ihre/seine Erfahrungen, Denktraditionen und Fragen ein. Alle freuen sich am gemeinsamen Gespräch und auch am Lernen, das sich aus der Begegnung mit den biblischen Texten und Themen ergibt. Einsichten aus dem jüdisch-christlichen Dialog setzen manche Selbstverständlichkeiten in ein neues Licht. Deshalb geht der Bonhoefferkreis im neuen Jahr weiter als „Kleines Lehrhaus“.

Der Begriff Lehrhaus verweist auf die jüdische Lehrhaustradition. Den jüdischen Gemeinden ist es seit der Antike klar gewesen, dass es neben der gottesdienstlichen Feier in der Gemeinde einen Ort geben muss, an dem Menschen gemeinsam lernen, miteinander ins Gespräch kommen, wo sie in aller Offenheit die Bibel auslegen, um für das Leben im Persönlichen und in der Gesellschaft gerüstet zu sein, um die Tradition zu bewahren, zu hinterfragen und zu erneuern.

Oft war das Lehrhaus für Juden und Jüdinnen überlebenswichtig. Vor allem seit den Anfängen des Jüdisch-Christlichen Dialogs, der christlicherseits erst aus dem Entsetzen über die Shoa in Gang kam, wurde man sich des Mankos der fehlenden Gesprächs- und Lernbereitschaft in den Kirchen schmerzlich bewusst.

Mit tiefem Respekt und Dankbarkeit gegenüber dem jüdischen Vorbild entstanden beispielsweise in den Niederlanden, in Deutschland und der Schweiz auch im Bereich der christlichen Gemeinde „Lehrhäuser“ – manchmal auch in Zusammenarbeit mit der jüdischen Synagoge. Lehrhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Lernen aus biblischen Quellen, das offene gemeinsame Nachdenken über Glauben und Gesellschaft Freude macht und zur Widerstandsfähigkeit und Menschlichkeit beiträgt. Daran möchte der Bonhoeffer-Kreis in aller Bescheidenheit anknüpfen; darum: Kleines Lehrhaus.

Als Einstiegsthema ist vorgeschlagen: „Wie entstand das Neue Testament?“ Heute ist sehr viel mehr über die Umstände der Entstehung des Neuen Testaments bekannt als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wir fragen: Wie sah die Lebenswirklichkeit der Männer und Frauen aus, die die 27 Bücher des Neuen Testaments verfassten oder zum ersten Mal lasen? Was wissen wir von ihnen? Mit welchen Problemen haben sie sich auseinandersetzen müssen? Was bedeutete das „Alte Testament“ für sie? Welches Verhältnis gab es zu anderen Gruppierungen im Judentum? Wie kam es zur Abtrennung? Was löste die Verfolgungen durch die römische Obrigkeit aus? Und: Was hat das alles mit uns heute zu tun?

Jeder und jede, der sich für das Thema interessiert, ist eingeladen, mit auf Entdeckungsreise zu den Ursprungen des christlichen Glaubens zu gehen und sich am Gespräch zu beteiligen.

Das „Kleine Lehrhaus“ findet einmal im Monat, dienstags 16 bis 18 Uhr im Calvin-Haus am Gröchteweg 59 statt. Als Termine im ersten Quartal 2018 sind vorgesehen: 16. Januar, 13. Februar und 13. März.

Weitere Information gibt es bei Barbara Wirsen-Steetskamp, Pfarrerin i.R., und Jisk Steetskamp, Pfarrer i.R., Telefon (0 52 22) 7 94 89 51, E-Mail: steetskamp@gmx.de

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Kindergottesdienst: Gut, dass wir einander haben

Im Kindergottesdienst sind biblische Geschichten für Kinder aufbereitet, die Vertrauen in die Liebe Gottes wecken und Mut machen können. Aber nicht nur das, sondern es wird gebastelt, gespielt und Gemeinschaft erlebt. Gut, dass wir einander haben, eine Gemeinde ohne Kinder ist wie ein vertrockneter Fluss.

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Umgekehrt lernen Kinder auch, dass sie von altem Wissen und einer Gemeinschaft, die schon durch Jahrhunderte, ja, zwei Jahrtausende getragen hat, bereichert werden können, denn hier wird vieles zum Thema gemacht, was heute noch Urvertrauen weckt oder wie man lernt mit Konflikten umzugehen, was in Bezug auf den Umgang mit der Schöpfung und den Mitmenschen gilt und wie ich meinen Platz in der Gesellschaft finden kann.

Alle Kinder ab drei Jahren oder auch darunter, wenn Erwachsene sie begleiten, sind herzlich willkommen. Die nächsten Kindergottesdienste beginnen am 14. Oktober und 11. November um 14 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche.
Die Themen: „Gottes bunte Welt“ und „Seht, was wir geerntet haben“ MS

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Offene Stadtkirche: mittwochs bis samstags

Bisher probierten Gäste und Einheimische oft vergeblich, ob sie ins Innere der Stadtkirche gelangen können. Das ehrenamtliche Team „Offene Kirche“ hielt Öffnungszeiten am Donnerstag und am Samstag vor. Ansonsten blieb die Kirche verschlossen. Das soll sich jetzt ändern. Der Kirchenvorstand der evangelisch-reformierten Gemeinde Bad Salzuflen hat entsprechend entschieden. Ab dem 5. Juli wird die Stadtkirche jeweils vom mittwochs bis samstags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Der Versuch läuft den Sommer über. Das Team „Offene Kirche“ behält seine gewohnten Zeiten bei und ist so für Gäste ansprechbar. Sofern Mitarbeitende des Teams vor Ort sind, gelangt man durch den Turm in die Kirche, ansonsten durch den Seiteneingang.

Zwei gefeierte Aufführungen: Der Projektchor mit Band und Streichern unter der Leitung von Waltraud Huizing in der Stadtkirche.

„...und dann war Licht!“: Zwei Mal ausverkauft

Es war ein Experiment mit ungewissem Ausgang – doch wer wagt, gewinnt: Die Bad Salzufler Stadtkirchen-Kantorin Waltraud Huizing hatte mit einem ungewöhnlichen Projekt Neuland betreten: Sie hatte das moderne Rock-/Pop-Schöpfungsoratorium „…und dann war Licht!“ von Thomas Gabriel ins Visier genommen und gemeinsam mit dem Gospelchor „Get up“ der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde weitere Sängerinnen und Sänger zum projektweisen Gestalten dieses Oratoriums eingeladen. Das Ganze sozusagen als Geschenk an Chor und Publikum anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Gospelchores.

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Für die musikalische Begleitung mit Band, Streichern, Flöten, Saxofon und Trompete hatte sie bei der städtischen Musikschule nachgefragt, mit der es schon einmal eine Zusammenarbeit gegeben hatte. Als Gesangssolisten waren – neben den Solisten aus den eigenen Chor-Reihen – mit Sandra Lubos und Jan Gerth zwei Profis verpflichtet worden, die ihre Parts als Erzähler und Prophetin mit mitreißendem Esprit, Charme und Authentizität in der Stimme gestalteten.

Das Ergebnis war grandios: das Publikum feierte an beiden Konzertabenden alle Beteiligten mit langandauernden stehenden Ovationen. Musikschulleiter Stephan Otters hatte für die insgesamt sieben musikalischen Teile des Oratoriums – jeder Schöpfungstag war musikalisch in sich abgeschlossen – aus Schülern und Lehrern der Schule teils wechselnde Besetzung an Flöten, Piano und Schlagzeug bestens vorbereitet und für die Band zusammengeschmiedet. Mit ihm selbst am Bass „groovte“ die Band kantenfrei – der Projektchor ließ sich von dieser perfekten Grundlage stimulieren und gestaltete die Chorpartien engagiert und singfreudig. Kantorin Huizing war am Ende überglücklich über das aus allen Betrachtungswinkeln höchstgelungene „Experiment“.

Das Werk basiert auf den biblischen Texten aus dem Buch Genesis, denen Eugen Eckert in seinem Libretto eigene Texte gegenübergestellt hat, die das Bibelwort kommentieren und reflektieren. Die Texte klagen an und fragen, ob Pflanze, Tier – ja auch der Mensch – mehr ist als ökonomisch nutzbares Material, ob eine extrem anthropozentrische Sicht – und Nutzung – der Schöpfung dem Menschen gut tut; ob das wunderbare Resumée Gottes im Schöpfungsbericht – „es war sehr gut“ – auch noch für die Gegenwart taugt. Dabei bedient sich der Komponist sowohl traditioneller als auch moderner Stile und Mittel; so erklingen neben Hymnus und Rezitativ auch Balladen und Elemente aus Rock, Pop, Jazz und Big Band-Sound. 

Das Ergebnis lässt auf eine weitere ähnliche Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und städtischer Musikschule hoffen. rot

(Bericht aus der evangelischen Wochenzeitung »Unsere Kirche« – mit freundlicher Genehmigung der Redaktion)

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Migranten- und Flüchtlingsberatung: Helfer und Spenden gesucht

Die Migranten- und Flüchtlingsberatung der evangelische Kirchengemeinden Bad Salzuflen und der Stiftung Herberge zur Heimat sucht ehrenamtliche Verstärkung für einzelne Projekte. Wenn Sie etwas freie Zeit zur Verfügung haben und gerne in netter internationaler Gemeinschaft sind, melden Sie sich gerne unter migrationundflucht@stadtkirche.info oder unter 0152/53406195!

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Außerdem ist am 13. Dezember eine Weihnachtsfeier für die Besucher der Migranten- und Flüchtlingsberatung geplant. Hierfür wären wir für Kuchenspenden oder Kleinigkeiten als Geschenke für die Kinder sehr dankbar.

Zudem sucht der AWB (Arbeit-Wohnen-Bildung e.V.) händeringend Fahrradspenden. Wenn Sie ein einigermaßen fahrtüchtiges Fahrrad abzugeben haben, bringen Sie es gerne im Kiliansweg 7-9 in 32108 Bad Salzuflen vorbei!

Termin: 13. Dezember, Weihnachtsfeier des Migranten- und Flüchtlingsbüros

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Das Calvin-Haus am Gröchteweg 57/59 Das Calvin-Haus am Gröchteweg 57/59

Hingucker-Gottesdienste im Calvin-Haus

Anfang des Jahres wird es Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen: Wie werden die Gottesdienste im Calvin-Haus an- genommen? Bewährt sich die Form? Wie soll es im Sommer weitergehen? Die Kirchenvorstands-Sitzung am Donnerstag, 9. März, wird deshalb im ersten Teil eine öffentliche Gemeinde-Versammlung sein. Sie findet um 19.30 Uhr im Calvin-Haus am Gröchteweg 57-59 statt. Der Kirchenvorstand ist gespannt auf die Rückmeldungen der Gemeindemitglieder.

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Wer bis dahin noch eigene Eindrücke sammeln will, hat dazu Gelegenheit am Sonntag, 11. Dezember (3. Advent), und am Sonntag, 8. Januar, jeweils um 11 Uhr. Nach dem etwa einstündigen Gottesdienst kann, wer mag, zum Brunch bleiben und warme oder kalte, pikante oder süße Speisen genießen.  WH

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