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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Veronika Grüber wird Pfarrerin an der Stadtkirche

Pastorin Veronika Grüber

Veronika Grüber kehrt zum 1. Oktober offiziell an die Stadtkirche zurück: Nach nun bestandenem zweiten Examen wird sie als verantwortliche Pastorin den ersten Pfarrbezirk dieser Gemeinde (ehemals Bezirk von Pfarrerin Holzmüller) zunächst für ein Jahr im Probedienst übernehmen. Als Vikarin schrieb Veronika Grüber im ersten Gemeindebrief diesen Jahres: „In meiner ersten Predigt als Vikarin habe ich die Frage gestellt: Wo bist du Zuhause? Ich selbst war zu dem Zeitpunkt gerade mal ein paar Monate in Salzuflen und erst ein paar Wochen in der Gemeinde und hätte diese Frage nicht einfach beantworten können. Nach dieser Zeit jetzt und nach Geburtstagsbesuchen, Trauungen, Taufen, dem Frühlingsfest, Rock am Hallenbrink, dem Pickertverkauf im Kerkhuisken, den Andachten im Vierenbergstift und Feierabendhaus – nach großen und kleinen Mitarbeiterrunden, Ausflügen, Chorauftritten und Kirchenvorstandssitzungen wurde mir Bad Salzuflen und besonders die Kirchengemeinde zu einem Zuhause. Und das wird es auch erst einmal bleiben!“

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Man könnte nun glauben, sie hätte eine prophetische Begabung (was im Beruf der Pastorin sicherlich auch von großem Nutzen wäre) – denn auf jeden Fall hatte zu diesem Zeitpunkt niemand gedacht, dass es für Veronika Grüber in der evangelisch-reformierten Gemeinde eine Neuauflage dieses Zuhauses geben würde. Obwohl sie nicht ihr ganzes Vikariat in Bad Salzuflen absolviert hat, hat sie doch manche Herzen in der Gemeinde für sich erobert.

Auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und die Kollegen freuen sich auf den vertrauten Zuwachs und erhoffen sich eine gute Zusammenarbeit und neue Impulse.

Dass sie sich in ihrem alten Zuhause wieder neu wohlfühlen kann und aus ihrer Arbeit gesunde Pflanzen wachsen mögen, soll der Wunsch auf ihrem neuen Berufsweg sein, verbunden mit allen anderen guten Wünschen und der Bitte um Gottes Segen.  Martina Stecker

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Beim Benefizkonzert im Großen Saal des Gemeindehauses an der Stadtkirche: Christiane Schmidt (Mezzosopran) und Bernd Widmann (Tenor), begleitet am Klavier von Yasko Linnartz.

Benefizkonzert für das Tierheim

Es ist schon eine gute Tradition geworden: einmal im Jahr laden Christiane Schmidt (Mezzosopran) und Bernd Widmann (Tenor) ein, um mit einem außergewöhnlichen Konzert für das Tierheim Bad Salzuflen zu werben. Das Benefizkonzert im vollbesetzten Gemeindehaus an der evangelisch-reformierten Stadtkirche Bad Salzuflen war gespickt mit beliebten und bekannten Melodien aus Volkslied, Klassik und Musical/Operette – Sopran oder Tenor-Solo und auch im Duett und begleitet am Flügel von Yasko Linnartz. Kurzweilig moderiert wurde das Konzert von Superintendent Andreas Gronemeier. Vor dem Konzert hatten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Gemeindesaal Kaffee und Kuchen kredenzt. Foto: Uwe Rottkamp

Eindrucksvoll: Ulrike Wahren und die Gospel-SeleXion mit »Jesus on the Mainline«.

Gospeltime in der Stadtkirche

Der erste Sonntag im September stand ganz im Zeichen der Gospelmusik: Zu Gast in der Gospelkirche für Lippe war der Chor „SeleXion“ unter der Leitung von Peter Stolle (Detmold) – und dem Special-Guest Ulrike Wahren als Solistin! Das exzellente Ensemble begeisterte mit fetzigen und groovenden Songs aus seinem derzeitigen Repertoire. Eine nicht weniger eindrucksvolle Ansprache zum Thema Angst hielt Matthias Kleiböhmer von der Creativen Kirche Witten.

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Ulrike Wahren ist als Sängerin in den Sparten Jazz, Pop, Gospel, Musical und Chanson gleichermaßen zu Hause und trainiert als Vocalcoach u.a Chöre. Seit 2002 hat sie einen Lehrauftrag im Fach Jazz/Rock/Pop-Gesang an der Musikhochschule Detmold und ist Dozentin an der Evangelischen Popakademie Witten. Wie immer in der Gospelkirche öffnete bereits um 15.15 Uhr das Gospel-Cafe im Vorraum der Kirche und lud ein zur Begegnung und zum Genießen des hausgemachten Kuchens ein.

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Neue Gospelrock-Band hat sich vorgestellt

In einem Taufgottesdienst hat sich die neue Gospelrock-Band der Gemeinde erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Unter der Leitung von Uwe Rottkamp gestalteten die fünf MusikerInnen in klassischer Rock-Besetzung (zwei Gitarren, E-Bass, Schlagzeug und Gesang) mit insgesamt sieben Songs plus Zugabe den Gottesdienst. Zu hören waren groovende Arrangements aus dem Pop- und Worship-Bereich, aber auch einfühlsame Balladen. Das Publikum genoss die etwas andere Musik sichtlich, wippte, schnippte und sang mit und spendierte am Schluss viel Applaus

Handy-Mitschnitt: »Oceans«. Copyrights 2012 Hillsong Music Publishing; CCLI-Liednr.: 6428767

Stadtkirche schreibt Kantorenstelle neu aus

Stellenausschreibung Kirchenmusik

Für die zum 31. Mai 2019 in den Ruhestand wechselnde Stadtkirchen-Kantorin Waltraud Huizing wird eine Nachfolge gesucht. Die Gemeinde wünscht sich eine Persönlichkeit, die die vielfältigen musikalischen Aktivitäten rund um die Stadtkirche weiterführt und mit eigenen Ideen weiter entwickelt. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der modernen Popularmusik liegen, die an der Stadtkirche mit dem Gospelchor Get-up, der regelmäßigen Gospelkirche für Lippe und der gerade gegründeten Gospelrock-Band eine wachsende Bedeutung zukommt.

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Die konkreten Aufgaben in der Kirchengemeinde sind:

  • Organistentätigkeit in den Gottesdiensten der Stadtkirche und bei Amtshandlungen (keine Beerdigungen)
  • Leitung des Chores (Kantorei) der Stadtkirche (30 Mitglieder), des Gospel-Chores „Get-up“ (45 Mitglieder), des Seniorensingkreises sowie
  • die Organisation und Mitgestaltung der Gospelkirche für Lippe (z.Zt. 4x/Jahr), eines niederschwelligen Singprojekts „Sing-Café/Lieblingslieder“ und gelegentliche musikalische Projekte mit dem gemeindezugehörigen Kindergarten.

Ein Schwerpunkt der Tätigkeit soll weiterhin darin liegen, Menschen aller Generationen durch zeitgemäße, auch popularmusikalische Angebote für das Singen und Musizieren zu begeistern. Das genaue Aufgabengebiet kann gemeinsam mit dem neuen Kantor/der neuen Kantorin entwickelt werden.

Was wir  bieten können:

  • ein kooperatives Team mit einem motivierten Musikausschuss und vielen engagierten Helferinnen und Helfern
  • in der Stadtkirche eine Steinmann-Orgel mit 28 Registern und zwei Manualen sowie einen Flügel, im Probenraum einen Flügel, ein Klavier und zwei E-Pianos (Yamaha/Kurzweil), für die Gospelchorarbeit eine PA und skalierbare externe Technik
  • tatkräftige Unterstützung beispielsweise beim Fundraising, der PR-Arbeit oder musikalischen Veranstaltungen sowie bei der Gospelkirche
  • einen Freundeskreis, der die Kirchenmusik ideell und finanziell unterstützt
  • Anstellung und Vergütung nach BAT/KF der Lippischen Landeskirche

Wir freuen uns auf einen Kirchenmusiker/eine Kirchenmusikerin, der/die

  • die gewachsene kirchenmusikalische Arbeit mit eigenen Ideen bereichert und fortführt
  • aufgeschlossen ist für eine lebendige und liturgisch vielseitige Gestaltung der Gottesdienste
  • Menschen aller Altersschichten für die Kirchenmusik begeistern kann und auch die popularmusikalischen Richtungen für den Gemeindeaufbau zu nutzen versteht
  • Organisationstalent und Teamfähigkeit mitbringt.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind zu richten an den Kirchenvorstand der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Salzuflen, von-Stauffenberg-Str. 3, 32105 Bad Salzuflen. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2018.

Nähere Auskünfte erteilen Pfarrer Martina Stecker, Telefon (05222) 36 69 69, E-Mail martina.stecker@stadtkirche.info, oder der Vorsitzende des Musikausschusses, Uwe Rottkamp, Telefon (05222) 60 00-02, E-Mail: uwe.rottkamp@stadtkirche.info. Ebenso die Fachberater der Lippischen Landeskirche, Kantor Burkhard Geweke, Telefon (05222) 58 00 14, oder Kantor Volker Jänig, Telefon (05222) 9 41 07 78.

Die Ausschreibung als PDF downloaden: HIER klicken

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Sommerfest 2018


Begeisternd: der Afrika-Gospelworkshop im Gemeindehaus an der Stadtkirche.

Gospel-Workshop: »Afrika s(w)ingt!«

Zu einem offenen Workshop „Afrikanische Chormusik“ hatte der Gospelchor der Stadtkirche alle Interessenten eingeladen. Als Referenten zu Gast waren Tobias Schlosser und Susanne Frische, Leiterin des „Afrikors“ in Tübingen.

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„Immer, wenn ich mit meinen Freunden zusammen komme, dauert es nicht lange und wir fangen an zu singen. Kaum haben wir begonnen, kommen die Nachbarn hinzu, Frauen, Männer, Kinder. Wir singen immer mehrstimmig – das kann den ganzen Nachmittag und Abend dauern. Dabei wird getanzt, geklatscht und vor allem viel gelacht!“ So erzählt es eine in Deutschland studierende Südafrikanerin aus Durban. Singen, tanzen, lachen – einen ganzen Tag lang war das in einem Afrika-Workshop Thema. Die Teilnehmer tauchten ein in die vitale, ansteckend fröhliche afrikanische Chormusik.

Tobias Schlosser (*1988) hat Vokalpädagogik studiert , Meisterkurse im Fach Gesang absolviert, ist Chormanager, Atem-, Stimm- und Sprechlehrer und ausgebildeter Lachyogalehrer. Er arbeitete mit den Workshopteilnehmern stimmbildnerisch. Susanne Frische, Leiterin des „Afrikors“ in Tübingen, hat in verschiedenen afrikanischen Ländern afrikanische Musik vor Ort studiert, Chöre besucht und sich durch Klang und Rhythmus inspirieren lassen für ihren „Afrikor“; sie gibt auf Workshops ihr Wissen und ihre Begeisterung für afrikanische Musik weiter.

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Praktikantin im Pfarramt: Mandy Morgenthal

Mandy Morgenthal

Mancher mag sich gewundert haben, wer plötzlich in der Gemeinde mitarbeitet. Die junge Frau war Mandy Morgenthal. Sie studiert im fünften Semester evangelische Theologie mit dem Ziel des Pfarramtes und hat ein vierwöchiges Pfarramtspraktikum in der Gemeinde absolviert. Die 21-Jährige war beeindruckt darüber, wie herzlich sie in der Gemeinde aufgenommen wurde: „Egal wo ich hin kam – die Tür stand auch mir immer mit auf. Ich habe eine sehr freundliche und offene Gemeinde mit humorvollen Gesprächen kennen gelernt.“

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Auch einen Gottesdienst mit Predigt und im Talar durfte sie in der Stadtkirche halten – eine ganz neue Erfahrung für die Studentin.

Der Kirchenvorstand dieser Gemeinde, so ihr Eindruck, „arbeitet gemeinsam auf ein Ziel hin – das Fortbestehen in der Zukunft. Sicher ist das in der heutigen Zeit ein heikles Thema und viele Menschen wünschen sich eine modernere Kirche. Aber ich finde: Diese Gemeinde, so wie ich sie erlebt habe, muss sich da keine Sorgen machen. Ihr habt eine Pastorin und viele Kirchenälteste und Gemeindemitglieder, die bereit sind, neue Wege zu gehen und neue Dinge auszuprobieren – also traut euch!“, schreibt die angehende Theologin in ihrem Praktikumsrückblick.

Für neue Projekte bräuchten die Ideengeber die große und zahlreiche Unterstützung und Hilfe ihrer Gemeinde – eine Sache, zu der sie gerne alle ermuntern möchte: „Gemeinsam den Mut haben. Neues auszuprobieren – ein Wunsch, den ich in meinem Praktikum von verschiedenen Seiten gehört habe. Das heißt natürlich, dass nicht alles beim Alten bleiben kann. Aber Leben heißt eben auch Veränderung.“

Zwei Dinge möchte Mandy Morgenthal im Rückblick allen gerne mitgeben: „Keine Angst vor den neuen Wegen und keine Angst davor, sich einzubringen. Gemeinsam macht es umso mehr Freude verschiedene Dinge zu planen, umzusetzen und natürlich Gott zu loben.“

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Bonhoeffer-Kreis wird „Kleines Lehrhaus“

Die Pfarrer im Ruhestand Jisk Steetskamp und Barbara Wirsen-Steetskamp (v. links) haben den Bonhoeffer-Kreis ins Leben gerufen.

Der Bonhoeffer-Kreis hat sich seit dem 9. April 2015, dem 70. Jahrestag des Märtyrertodes Dietrich Bonhoeffers, seinem Lebenslauf, dem Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime und den Gefängnisaufzeichnungen mit seinen bahnbrechenden theologischen Aussagen zugewandt. Impulse aus seinem Denken führten unter anderem anhand der Bergpredigt zu Gesprächen über die Werte, auf die sich die christliche Gemeinde bezieht. Sie regten zum Nachdenken über die Bedeutung des Alten Testaments für die Hinwendung des christlichen Glaubens zur Welt an. Aufgrund der Aussage Bonhoeffers, „der Jude hält die Christusfrage offen“, kam es zu intensivem Studium, wie so über Jesus Christus gesprochen und gepredigt werden kann, dass der Tatsache, dass er Jude war und der Messias für die Völker – und so auch für uns – aus dem Volk Israel ist, Recht getan wird.

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Die Gesprächsthemen reichen inzwischen weit über den direkten Bezug zu Bonhoeffer hinaus. Jede und jeder in der Runde bringt ihre/seine Erfahrungen, Denktraditionen und Fragen ein. Alle freuen sich am gemeinsamen Gespräch und auch am Lernen, das sich aus der Begegnung mit den biblischen Texten und Themen ergibt. Einsichten aus dem jüdisch-christlichen Dialog setzen manche Selbstverständlichkeiten in ein neues Licht. Deshalb geht der Bonhoefferkreis im neuen Jahr weiter als „Kleines Lehrhaus“.

Der Begriff Lehrhaus verweist auf die jüdische Lehrhaustradition. Den jüdischen Gemeinden ist es seit der Antike klar gewesen, dass es neben der gottesdienstlichen Feier in der Gemeinde einen Ort geben muss, an dem Menschen gemeinsam lernen, miteinander ins Gespräch kommen, wo sie in aller Offenheit die Bibel auslegen, um für das Leben im Persönlichen und in der Gesellschaft gerüstet zu sein, um die Tradition zu bewahren, zu hinterfragen und zu erneuern.

Oft war das Lehrhaus für Juden und Jüdinnen überlebenswichtig. Vor allem seit den Anfängen des Jüdisch-Christlichen Dialogs, der christlicherseits erst aus dem Entsetzen über die Shoa in Gang kam, wurde man sich des Mankos der fehlenden Gesprächs- und Lernbereitschaft in den Kirchen schmerzlich bewusst.

Mit tiefem Respekt und Dankbarkeit gegenüber dem jüdischen Vorbild entstanden beispielsweise in den Niederlanden, in Deutschland und der Schweiz auch im Bereich der christlichen Gemeinde „Lehrhäuser“ – manchmal auch in Zusammenarbeit mit der jüdischen Synagoge. Lehrhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Lernen aus biblischen Quellen, das offene gemeinsame Nachdenken über Glauben und Gesellschaft Freude macht und zur Widerstandsfähigkeit und Menschlichkeit beiträgt. Daran möchte der Bonhoeffer-Kreis in aller Bescheidenheit anknüpfen; darum: Kleines Lehrhaus.

Als Einstiegsthema ist vorgeschlagen: „Wie entstand das Neue Testament?“ Heute ist sehr viel mehr über die Umstände der Entstehung des Neuen Testaments bekannt als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wir fragen: Wie sah die Lebenswirklichkeit der Männer und Frauen aus, die die 27 Bücher des Neuen Testaments verfassten oder zum ersten Mal lasen? Was wissen wir von ihnen? Mit welchen Problemen haben sie sich auseinandersetzen müssen? Was bedeutete das „Alte Testament“ für sie? Welches Verhältnis gab es zu anderen Gruppierungen im Judentum? Wie kam es zur Abtrennung? Was löste die Verfolgungen durch die römische Obrigkeit aus? Und: Was hat das alles mit uns heute zu tun?

Jeder und jede, der sich für das Thema interessiert, ist eingeladen, mit auf Entdeckungsreise zu den Ursprungen des christlichen Glaubens zu gehen und sich am Gespräch zu beteiligen.

Das „Kleine Lehrhaus“ findet einmal im Monat, dienstags 16 bis 18 Uhr im Calvin-Haus am Gröchteweg 59 statt. Als Termine im ersten Quartal 2018 sind vorgesehen: 16. Januar, 13. Februar und 13. März.

Weitere Information gibt es bei Barbara Wirsen-Steetskamp, Pfarrerin i.R., und Jisk Steetskamp, Pfarrer i.R., Telefon (0 52 22) 7 94 89 51, E-Mail: steetskamp@gmx.de

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Kindergottesdienst: Gut, dass wir einander haben

Im Kindergottesdienst sind biblische Geschichten für Kinder aufbereitet, die Vertrauen in die Liebe Gottes wecken und Mut machen können. Aber nicht nur das, sondern es wird gebastelt, gespielt und Gemeinschaft erlebt. Gut, dass wir einander haben, eine Gemeinde ohne Kinder ist wie ein vertrockneter Fluss.

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Umgekehrt lernen Kinder auch, dass sie von altem Wissen und einer Gemeinschaft, die schon durch Jahrhunderte, ja, zwei Jahrtausende getragen hat, bereichert werden können, denn hier wird vieles zum Thema gemacht, was heute noch Urvertrauen weckt oder wie man lernt mit Konflikten umzugehen, was in Bezug auf den Umgang mit der Schöpfung und den Mitmenschen gilt und wie ich meinen Platz in der Gesellschaft finden kann.

Alle Kinder ab drei Jahren oder auch darunter, wenn Erwachsene sie begleiten, sind herzlich willkommen. Die nächsten Kindergottesdienste beginnen am 14. Oktober und 11. November um 14 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche.
Die Themen: „Gottes bunte Welt“ und „Seht, was wir geerntet haben“ MS

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Offene Stadtkirche: mittwochs bis samstags

Bisher probierten Gäste und Einheimische oft vergeblich, ob sie ins Innere der Stadtkirche gelangen können. Das ehrenamtliche Team „Offene Kirche“ hielt Öffnungszeiten am Donnerstag und am Samstag vor. Ansonsten blieb die Kirche verschlossen. Das soll sich jetzt ändern. Der Kirchenvorstand der evangelisch-reformierten Gemeinde Bad Salzuflen hat entsprechend entschieden. Ab dem 5. Juli wird die Stadtkirche jeweils vom mittwochs bis samstags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Der Versuch läuft den Sommer über. Das Team „Offene Kirche“ behält seine gewohnten Zeiten bei und ist so für Gäste ansprechbar. Sofern Mitarbeitende des Teams vor Ort sind, gelangt man durch den Turm in die Kirche, ansonsten durch den Seiteneingang.

Zwei gefeierte Aufführungen: Der Projektchor mit Band und Streichern unter der Leitung von Waltraud Huizing in der Stadtkirche.

„...und dann war Licht!“: Zwei Mal ausverkauft

Es war ein Experiment mit ungewissem Ausgang – doch wer wagt, gewinnt: Die Bad Salzufler Stadtkirchen-Kantorin Waltraud Huizing hatte mit einem ungewöhnlichen Projekt Neuland betreten: Sie hatte das moderne Rock-/Pop-Schöpfungsoratorium „…und dann war Licht!“ von Thomas Gabriel ins Visier genommen und gemeinsam mit dem Gospelchor „Get up“ der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde weitere Sängerinnen und Sänger zum projektweisen Gestalten dieses Oratoriums eingeladen. Das Ganze sozusagen als Geschenk an Chor und Publikum anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Gospelchores.

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Für die musikalische Begleitung mit Band, Streichern, Flöten, Saxofon und Trompete hatte sie bei der städtischen Musikschule nachgefragt, mit der es schon einmal eine Zusammenarbeit gegeben hatte. Als Gesangssolisten waren – neben den Solisten aus den eigenen Chor-Reihen – mit Sandra Lubos und Jan Gerth zwei Profis verpflichtet worden, die ihre Parts als Erzähler und Prophetin mit mitreißendem Esprit, Charme und Authentizität in der Stimme gestalteten.

Das Ergebnis war grandios: das Publikum feierte an beiden Konzertabenden alle Beteiligten mit langandauernden stehenden Ovationen. Musikschulleiter Stephan Otters hatte für die insgesamt sieben musikalischen Teile des Oratoriums – jeder Schöpfungstag war musikalisch in sich abgeschlossen – aus Schülern und Lehrern der Schule teils wechselnde Besetzung an Flöten, Piano und Schlagzeug bestens vorbereitet und für die Band zusammengeschmiedet. Mit ihm selbst am Bass „groovte“ die Band kantenfrei – der Projektchor ließ sich von dieser perfekten Grundlage stimulieren und gestaltete die Chorpartien engagiert und singfreudig. Kantorin Huizing war am Ende überglücklich über das aus allen Betrachtungswinkeln höchstgelungene „Experiment“.

Das Werk basiert auf den biblischen Texten aus dem Buch Genesis, denen Eugen Eckert in seinem Libretto eigene Texte gegenübergestellt hat, die das Bibelwort kommentieren und reflektieren. Die Texte klagen an und fragen, ob Pflanze, Tier – ja auch der Mensch – mehr ist als ökonomisch nutzbares Material, ob eine extrem anthropozentrische Sicht – und Nutzung – der Schöpfung dem Menschen gut tut; ob das wunderbare Resumée Gottes im Schöpfungsbericht – „es war sehr gut“ – auch noch für die Gegenwart taugt. Dabei bedient sich der Komponist sowohl traditioneller als auch moderner Stile und Mittel; so erklingen neben Hymnus und Rezitativ auch Balladen und Elemente aus Rock, Pop, Jazz und Big Band-Sound. 

Das Ergebnis lässt auf eine weitere ähnliche Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und städtischer Musikschule hoffen. rot

(Bericht aus der evangelischen Wochenzeitung »Unsere Kirche« – mit freundlicher Genehmigung der Redaktion)

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Migranten- und Flüchtlingsberatung: Helfer und Spenden gesucht

Die Migranten- und Flüchtlingsberatung der evangelische Kirchengemeinden Bad Salzuflen und der Stiftung Herberge zur Heimat sucht ehrenamtliche Verstärkung für einzelne Projekte. Wenn Sie etwas freie Zeit zur Verfügung haben und gerne in netter internationaler Gemeinschaft sind, melden Sie sich gerne unter migrationundflucht@stadtkirche.info oder unter 0152/53406195!

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Außerdem ist am 13. Dezember eine Weihnachtsfeier für die Besucher der Migranten- und Flüchtlingsberatung geplant. Hierfür wären wir für Kuchenspenden oder Kleinigkeiten als Geschenke für die Kinder sehr dankbar.

Zudem sucht der AWB (Arbeit-Wohnen-Bildung e.V.) händeringend Fahrradspenden. Wenn Sie ein einigermaßen fahrtüchtiges Fahrrad abzugeben haben, bringen Sie es gerne im Kiliansweg 7-9 in 32108 Bad Salzuflen vorbei!

Termin: 13. Dezember, Weihnachtsfeier des Migranten- und Flüchtlingsbüros

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Das Calvin-Haus am Gröchteweg 57/59 Das Calvin-Haus am Gröchteweg 57/59

Hingucker-Gottesdienste im Calvin-Haus

Anfang des Jahres wird es Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen: Wie werden die Gottesdienste im Calvin-Haus an- genommen? Bewährt sich die Form? Wie soll es im Sommer weitergehen? Die Kirchenvorstands-Sitzung am Donnerstag, 9. März, wird deshalb im ersten Teil eine öffentliche Gemeinde-Versammlung sein. Sie findet um 19.30 Uhr im Calvin-Haus am Gröchteweg 57-59 statt. Der Kirchenvorstand ist gespannt auf die Rückmeldungen der Gemeindemitglieder.

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Wer bis dahin noch eigene Eindrücke sammeln will, hat dazu Gelegenheit am Sonntag, 11. Dezember (3. Advent), und am Sonntag, 8. Januar, jeweils um 11 Uhr. Nach dem etwa einstündigen Gottesdienst kann, wer mag, zum Brunch bleiben und warme oder kalte, pikante oder süße Speisen genießen.  WH

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