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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Natur kennenlernen, pflegen und gestalten

Neues Projekt für Kinder und Jugendliche: Der Zukunftsgarten

Kindern und Jugendlichen gehört die Zukunft. Dies bedeutet auch, dass gerade sie es sind, die künftig zu gestalten haben und die deshalb das Bewusstsein entwickeln sollten, dass es nur diese eine Erde gibt, mit deren Ressourcen und Möglichkeiten sorgsam umgegangen werden muss, wenn es noch eine menschliche, lebenswerte Zukunft geben soll. Deshalb ist der Plan entstanden, einen bereits vorhandenen Garten für und mit Kindern und Jugendlichen nach ökologischen Gesichtspunkten zu gestalten.

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So soll ein Stück dieses Gartens als Rückzugsort für wilde Pflanzen, Insekten, Vögel und Kleintiere wie beispielsweise Igel erhalten und gestaltet werden. Darüber hinaus sollen Hochbeete angelegt und betreut werden. Auch eine Kräuterspirale ist geplant. Auf einer Fläche kann eine kleine Streuobstwiese entstehen. Ein Insektenhotel kann ebenfalls gebaut werden. Damit alles gut und realistisch zu bewältigen ist, soll der Garten naturnah pflegeleicht sein.

Er ist als langfristiges Projekt geplant, wo Kinder- und Jugendgruppen über einen gewissen Zeitraum unter fachkundiger Aufsicht den Garten gestalten und betreuen. Er wird dann jeweils an die nachfolgenden Gruppen übergeben, so dass gewährleistet ist, dass er nicht irgendwann verödet.

Nach der Gestaltung und Ersteinrichtung soll der Garten nicht zu arbeitsaufwändig sein, so dass er gut bewältigt werden kann. Er soll Mut machen, selber etwas in der Natur und für die Natur zu tun.

Protestieren ist wichtig – doch genauso wichtig ist es, selbst Hand anzulegen an eine Welt, wo die Entfremdung von der Natur Stück für Stück wieder überwunden und unsere Umwelt als das einzigartige Zuhause allen Lebens begriffen und behandelt wird. Dieser Zukunftsgarten ist ein Projekt der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Salzuflen. Verantwortlich im Namen des Kirchenvorstandes zeichnet Pfarrerin Martina Stecker. Sie ist für weitere Informationen und Anregungen erreichbar unter Telefon (0 52 22) 36 69 69 oder zukunftsgarten@stadtkirche.info.

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Die Apostelgeschichte als Inspirationsquelle

Im neuen Jahr wendet sich das Kleine Lehrhaus dem neutestamentlichen Buch Apostelgeschichte zu. Anlass dazu ist die sich verändernde Rolle der Kirche in der Gesellschaft. Die Zeit, dass Menschen selbstverständlich evangelisch oder römisch-katholisch waren, ist vorbei. Christliche Gemeinden müssen lernen, sich neu zu positionieren. Die kommenden Termine für die Treffen des Kleinen Lehrhauses sind: jeweils Dienstag, 14. Januar und 11. Februar, von 16 bis 18 Uhr im Calvin-Haus, Gröchteweg 58.

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Vielleicht kann die Apostelgeschichte auf diesem Weg eine Inspirationsquelle sein. Als Lesehilfe soll die Idee vom anderen Ort dienen, die der französische Philosoph und Psychiater Michel Foucault 1967 in einem Vortrag unter dem Titel „Des espaces autres“ (Andere Orte) entwickelte. Er sagte, dass es in der Gesellschaft Heterotopien gibt, Orte, die von den vorherrschenden Normen abweichen und nach eigenen Regeln und mit eigenen Ritualen funktionieren, beispielsweise psychiatrische Einrichtungen, Internate, Seeschiffe.

Ihn interessierte nicht nur das Innenleben dieser anderen Orte, sondern auch ihre Bedeutung für die Gesamtgesellschaft. Er charakterisierte sie als „Widerlager“ und „verwirklichte Utopie“, Orte, die das Potenzial haben, der Gesellschaft andere Lebensformen vorzuleben.

Beim Lesen der Apostelgeschichte fällt auf, dass ebenfalls ihr Autor, der auch das Lukasevangelium verfasst hat, die Gemeinschaft der Apostel als einen solchen anderen Ort beschreibt. „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander“ lesen wir in der Apostelgeschichte; hier bricht der Geist des Gottes Israels ein in die Versammlung der Anhängerinnen und Anhänger Jesu. Ihre erneuerte Gemeinschaft suchte dann ihren Weg von Jerusalem nach Rom, ins Machtzentrum der damaligen Gesellschaft. Es war eine Bewegung, die unterwegs nicht-jüdische Menschen, die mitgehen wollten, integrieren musste. Über die Art und Weise dieser Integration wurde heftig gestritten, aber die Vorstellung von einem anderen, gemeinsamen Leben wurde ausprobiert und realisiert.

Darum geht es auch heute in einer Zeit großer Veränderungen: Wie können christliche Gemeinden lernen, in der Gesellschaft zu Orten zu werden, an denen andere Formen, beheimatet miteinander zu leben, erprobt werden? Wir lesen die Apostelgeschichte als biblische Grundlage solcher Versuche.

Barbara und Jisk Steetskamp laden ein zu Lektüre und gemeinsamem Gespräch.

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Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Kantor Doo-Jin Park mit den Pfarrerinnen Martina Stecker (links) und Veronika Grüber.

Kantor Doo-Jin Park eingeführt

Im Rahmen des „Adventskonzert aller Chöre“ ist der neue Kantor an der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche, Doo-Jin Park, offiziell in sein Amt eingeführt worden. Pfarrerin Martina Stecker (links) und Musikausschussvorsitzender Uwe Rottkamp wünschten dem Kirchenmusiker (Mitte, mit Pfarrerin Veronika Grüber), der zur Zeit noch an der Herforder Hochschule für Kirchenmusik ein Masterstudium zuende bringt, Gottes Segen und viel Freude in dieser vielfältigen Arbeit. Beim Konzert in der vollbesetzten Kirche wurde die Bandbreite der musikalischen Aktivität in der Gemeinde sichtbar; es wirkten mit der Chor der Stadtkirche, der Gospelchor „Get-up“, der Kleine Chor und der Senioren-Singkreis. Klavier/Orgel: Ekaterina Panina, Violine: Sin-Young Park, Cello: Soo Bin An, Horn: Seungwon Lim, Trompete: Sangmin Kim, E-Bass: Heinrich Voss. Es fehlte lediglich die neue Kirchen-Band – die wird den Gottesdienst am zweiten Advent musikalisch gestalten. Foto: UK/Heike Rottkamp

Gemeinde bewegen – als Mitglied im Kirchenvorstand!

Haben Sie vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, ob das Ehrenamt im Kirchenvorstand etwas für Sie wäre? „Gemeinde bewegen“ – unter diesem Motto sind im kommenden Jahr, am Sonntag, 1. März 2020, die nächsten Wahlen zum Kirchenvorstand in den Gemeinden der Lippischen Landeskirche. Für das Leben unserer Gemeinden ist dieses Gremium unverzichtbar – die Mitglieder (Kirchenälteste) leiten die Gemeinde gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer.

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Der Kirchenvorstand hat eine Vielfalt an Aufgaben. Zum Beispiel legen die Kirchenältesten die Schwerpunkte der Gemeindearbeit fest (Gottesdienste, Diakonie, Kirchenmusik, Jugendarbeit, etc.), vertreten die Gemeinde in der Öffentlichkeit, haben die Aufsicht über das Gemeindevermögen und die Immobilien, gewinnen und fördern Ehrenamtliche.

Jedes Mitglied kann in Ausschüssen, die dem Kirchenvorstand zugeordnet sind, seine Begabungen, Kompetenzen oder Kenntnisse mit einbringen. Von Jugend- oder Öffentlichkeitsarbeit über die Mitarbeit im Bau- oder Finanzausschuss und im Personalausschuss bis hin zur ökumenischen Partnerschaftsarbeit der Kirchengemeinde – vieles ist denkbar und möglich.

Wenn Sie sich die Mitarbeit im Kirchenvorstand vorstellen können und Sie sich von bestimmten Aufgabenfeldern Ihrer Kirchengemeinde angesprochen fühlen, wenden Sie sich gerne für weitere Informationen an Ihre Pfarrerin, Ihren Pfarrer oder an die/den Vorsitzende/n des Kirchenvorstands. Gewählt werden in den Kirchenvorstand können Sie, wenn Sie Mitglied der Gemeinde und 18 Jahre alt sind.

Kontakt: Kirchenvorstand[at]stadtkirche.info, Telefon (0 52 22) 95 97 63

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Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Pfarrerin Veronika Grüber mit ihrem neuen PfarrRad.

Das PfarrRad in Presse und WDR

Die Vorstellung des neuen Pfarr-Rad-Projekts von Pfarrerin Veronika Grüber hat es bis in den WDR geschafft: Neben einem Beitrag im Hörfunk gibt es auch einen Eintrag auf der WDR-Facebook-Seite – mit vielen Begeisterten Kommentaren. HIER klicken

www.pfarr-rad.info
www.wdr.de


Haben Sie zwei Stunden im Monat Zeit?

Könnten Sie sich vorstellen, diese zwei Stunden in der Stadtkirche zu verbringen? Wir möchten unsere Kirche für Menschen öffnen, die Stille suchen, die beten oder sich einfach die Kirche ansehen wollen. In der Zeit vom 2. April bis zum 29. Oktober 2019 soll die Stadtkirche dienstags bis samstags für jeweils 4 Stunden geöffnet sein. Für die Zeit von 15-17 Uhr suchen wir Sie! In dieser Zeit soll in der Kirche nämlich eine Person auf zurückhaltende Weise anwesend sein. Einfach da sein. Die Stille schützen.
Weitere Informationen bei Kirchenältestem Bernd Wiesekopsieker, Kontakt unter Telefon (0 52 22) 58 09 36.

Kindergottesdienst: Gut, dass wir einander haben

Im Kindergottesdienst sind biblische Geschichten für Kinder aufbereitet, die Vertrauen in die Liebe Gottes wecken und Mut machen können. Aber nicht nur das, sondern es wird gebastelt, gespielt und Gemeinschaft erlebt. Gut, dass wir einander haben, eine Gemeinde ohne Kinder ist wie ein vertrockneter Fluss.

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Umgekehrt lernen Kinder auch, dass sie von altem Wissen und einer Gemeinschaft, die schon durch Jahrhunderte, ja, zwei Jahrtausende getragen hat, bereichert werden können, denn hier wird vieles zum Thema gemacht, was heute noch Urvertrauen weckt oder wie man lernt mit Konflikten umzugehen, was in Bezug auf den Umgang mit der Schöpfung und den Mitmenschen gilt und wie ich meinen Platz in der Gesellschaft finden kann.

Alle Kinder ab drei Jahren oder auch darunter, wenn Erwachsene sie begleiten, sind herzlich willkommen. Die nächsten Kindergottesdienste beginnen am 14. Oktober und 11. November um 14 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche.
Die Themen: „Gottes bunte Welt“ und „Seht, was wir geerntet haben“ MS

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