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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde
Der Gospelchor Altenhagen

Gospel-Time! in der Stadtkirche

Es ist wieder Gospel-Time in Bad Salzuflen: Die nächste Gospelkirche für Lippe in der evangelisch-reformierten Stadtkirche Bad Salzuflen (von-Stauffenberg-Straße 3) beginnt an diesem Sonntag, 26. Mai, um 16 Uhr mit dem Konzertteil. Zu Gast ist der Gospelchor Altenhagen unter der Leitung von Jens Lochmüller. Der Gottesdienst beginnt dann um 16.30 Uhr.

Der Gottesdienst wird geleitet von Landespfarrer Horst-Dieter Mellies. Bereits um 15.30 Uhr öffnet das Gospel-Café in der Kirche. Die Veranstaltung klingt aus mit Getränken und Knabbereien.

Ein Bad im Applaus: Waltraud Huizing (vorn rechts) nach dem großen Finale mit allen Sängern und Musikern in der Bad Salzufler Stadtkirche. Fotos: Uwe Rottkamp

„Danke“ mit Frühling und Maibowle

Auf die neue Zeit: Waltraut Huizing und ihre Nachfolger im Kantorenamt, Doo-Jin Park, verstehen sich prima.

Es war ihr letzter großer musikalischer Abend als Kantorin an der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche: Mit dem großen „Konzert der Chöre“, das kurzerhand vom Sommerkonzert traditionell vor den Ferien zum Frühlingskonzert umgewidmet wurde, verabschiedete sich Waltraud Huizing in den Ruhestand. Zehn Jahre lang hat sie die kirchenmusikalische Arbeit rund um die Stadtkirche gestaltet. Zum Monatsende legt sie die musikalische Verantwortung in die Hände ihres Nachfolgers Doo-Jin Park.

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Dass die Sängerinnen und Sänger angesichts dieser Tatsache viel Wehmut verspürten, ließen sie sich musikalisch nicht anmerken: Der Chor der Stadtkirche, der Gospelchor „Get up“, der „Kleine Chor“ und der Senioren-Singkreis „SimSen“ boten den Zuhörern in der vollbesetzten Kirche ein vielfältiges musikalisches Programm.

Gemeinsam mit dem Klassik-Chor und auch solo wirkte als „Special-Guest“ der Posaunenchor Retzen unter der Leitung von Matthias Limberg mit. Kombiniert mit Pauken und Schlagzeug boten die Retzer Bläser klassische und moderne Sätze, die das Publikum jedes Mal mit begeistertem Applaus honorierte.

Im Anschluss an das Konzert ließen sich die meisten Gäste einladen zur Maibowle vor dem Turm.

Am folgenden Sonntag wurde Waltraud Huizing offiziell in einem Festgottesdienst aus ihrem Kantorenamt verabschiedet. Nach einer Dialogpredigt der Stadtkirchen-Pfarrerinnen Martina Stecker und Veronika Grüber und einem „Dankschön“ für die zehnjährige Zeit als Kantorin spendete die Gemeinde der scheidenden Musikerin minutenlang Beifall.

Für die lutherische Schwestergemeinde bedankte sich Pfarrerin Steffie Langenau für die gute Zusammenarbeit, für die Landeskirche lobte Kirchenmusikdirektor Burkhard Geweke die professionelle und herzliche kollegiale Zusammenarbeit. Waltraud Huizing habe die kirchenmusikalische Arbeit in Lippe an vielen Stellen deutlich und nachhaltig geprägt. rot

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung von UNSERE KIRCHE)

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Abschied nach mehr als zehn Jahren als Kantorin an der Stadtkirche: Waltraud Huizing.

Die Stadtkirche ist wieder geöffnet!

Die Sommerzeit lockt viele Besucher und auch Einheimische rund um die Stadtkirche an! Sie ist so schön, unsere Stadtkirche, und das möchten wir gerne mit den Besuchern, Gästen und auch den Menschen vor Ort teilen. Ab Mai, von mittwochs bis freitags wird die Stadtkirche von 10 bis 13 Uhr geöffnet sein. Darüber hinaus wird jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr ein kleines Team die Türen der Kirche öffnen. Dieses Team freut sich über jegliche Unterstützung. Wenn Sie sich vorstellen können für zwei Stunden im Monat Zeit in der Stadtkirche zu verbringen, dann melden Sie sich gerne per Mail unter offenekirche@stadtkirche.info oder im Gemeindebüro.

Bonhoeffer-Oratorium mit minutenlangen Ovationen

Hochkonzentriert: Kantorin Waltraud Huizing und ihre Choristen und Musiker.

Schlichtweg ergreifend: Ausnahmslos zeigten sich die Besucher des »Bonhoeffer-Oratoriums« am Dienstag der Karwoche in der vollbesetzten Stadtkirche tief beeindruckt von der Aufführung dieses Stücks über das Leben und Wirken des von den Nazis umgebrachten Theologen Dietrich Bonhoeffer. Aus ganz Lippe und darüber hinaus waren Menschen angereist, um dieses Oratorium zu erleben, das in der Region zuletzt vor 4 Jahren (in Löhne) zu hören war. Komponist ist der Musikprofessor und Pop-Kantor der Evangelischen Kirche von Westfalen, Matthias Nagel, der ebenso anwesend war wie der Verfasser der Texte, Pfarrer i.R. Dieter Storck. Nachfolgend der Konzertbericht aus der evangelischen Wochenzeitung UNSERE KIRCHE.

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Ergreifende Aufführung

Bonhoeffer-Oratorium mit minutenlangen Ovationen in der vollbesetzten Stadtkirche

Bad Salzuflen – „Danke nicht nur für die großartige Interpretation, sondern auch, dass Sie es in der Karwoche platziert haben – denn genau hier gehört es hin.“ Dies schrieb Matthias Nagel Kantorin Waltraud Huizing im Nachklang der Aufführung des Bonhoeffer-Oratoriums in der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche. Nagel, Jahrgang 1958 und Professor an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford sowie Popkantor der Evangelischen Kirche von Westfalen, hat das Oratorium vor gut 20 Jahren komponiert.

Die Texte schrieb der Bünder Pfarrer Dieter Stork (*1936). Sowohl Stork als auch Nagel waren bei der Aufführung in der Stadtkirche anwesend – schließlich wird dieses fast zweistündige Werk nicht alle Tage aufgeführt.

Die Texte sind als Rezitative angelegt (Sprecher: Heiner Junghans vom Landestheater Detmold), die sich mit den 22 Musikstücken abwechseln.
Sprachlich und inhaltlich sind sie teils eng an Dietrich Bonhoeffer angelehnt, teils aber auch Storks eigene Reflexionen und beschreiben in einfühlsamer Weise den Lebensweg Bonhoeffers, seine Gedanken, sein Wirken bis hin zur Verhaftung durch die Gestapo, der Verurteilung zum Tod vor dem Volksgerichtshof durch Nazi-Richter Roland Freisler und seiner Ermordung in den letzten Kriegswochen im Konzentrationslager Flossenbürg.

Komponist Nagel vertonte diese Texte nicht allein mit den üblichen Elementen der Kirchenmusik, sondern legte eine individuelle breite musikalische Konzeption an, die musikalisch einen Bogen von der mittelalterlichen Gregorianik bis zu stark rhythmisierten Gesängen der aktuellen Popularmusik spannt.

Entsprechend wird der Chor nicht nur durch Klavier-Kontinuo (Annette Wolf) und Streichquartett (Christine von Foerster, Hannes Niedernolte, Christina Heide und Christane Kehr-Göbel) begleitet, sondern zusätzlich durch Trompete (Mathis Bünting), Flöte (Ines Amrhein), Saxofon (Timor Sakow) und Schlagzeug (Uwe Rottkamp).

Als Nr. 19 enthält das Werk auch den Choral, den man unverwechselbar mit Bonhoeffer verbindet und dessen Text er wenige Tage vor seiner Hinrichtung in Flossenbürg verfasst hat: „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Das teils aus ganz Lippe angereiste Publikum in der Stadtkirche zeigte sich ausnahmlos ergriffen und honorierte die Aufführung mit minutenlangen stehenden Ovationen.

Für Waltraud Huizing war es das letzte große Werk als Kantorin an der Stadtkirche: Sie wechselt zum Monat Juni in den Ruhestand. Am Samstag, 18 Mai, werden im Rahmen eines „Konzerts aller Chöre“ und gemeinsam mit dem Posaunenchor Retzen die Genfer Psalmen aufgeführt, am folgenden Sonntag, 19. Mai, erfolgt dann in einem Singegottesdienst die offizielle Verabschiedung. Ihr designierter Nachfolger ist der Koreaner Doo-Jin Park. 

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Evangelischen Presseverbands/UNSERE KIRCHE)

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Doo-Jin Park wird Nachfolger von Waltraud Huizing

Wird neuer Kantor an der Stadtkirche: Doo-Jin Park

Die Entscheidung über die künftige Kirchenmusik an der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche ist gefallen: Nachfolger für die zum 1. Juni 2019 in den Ruhestand wechselnde Kantorin Waltraud Huizing wird der 35-jährige Doo-Jin Park – ein ausgewiesener Fachmann sowohl im Bereich der klassischen Kirchenmusik als auch in der Popularmusik und der Komposition. 1983 in Südkorea geboren studierte er zunächst Kirchenmusik an der Kosin-Universität mit dem Schwerpunkt Komposition und Bachelor-Abschluss. Nach einem Master-Class-Studium an der Vienna National-Univertity folgte ein Studium im Fachbereich Kirchenmusik (Bachelor) an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Zurzeit absolviert er dort ein Master-Studium, das er im kommenden Frühjahr abschließen wird.

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„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Doo-Jin Park einen jungen und doch schon so erfahrenen Musiker gewinnen konnten, der die klassische Tradition an der Stadtkirche fortführen kann, aber zugleich neue Wege in der Kirchenmusik suchen und beschreiten kann“, unterstreicht Uwe Rottkamp, Kirchenältester und Musikausschussvorsitzender der Stadtkirchengemeinde.

Und das sei wichtig: Einerseits werde an der Stadtkirche angesichts der langen Tradition ein klassisches Profil erwartet, gleichzeitig sei es aber auch wichtig, Menschen in der heutigen Zeit in ihrer aktuellen musikalischen Welt abzuholen und für Musik zum Gotteslob zu begeistern. „Wir wollen Martin Luthers berühmte Wort, dem ‚Volk aufs Maul zuschauen‘, aktuell auch im Bereich der Kirchenmusik beherzigen, ohne dabei billigem Zeitgeist zu folgen“, stellt Rottkamp klar. Popularmusik bedeute schließlich nicht automatisch seicht und einfach – auch hier sei musikalisches Niveau ausgesprochen wichtig.

Mit dem Gospelchor „Get-up – Gospel and more“ wurde das Gebiet der Popularmusik bereits vor 15 Jahren betreten; aus dem bis zu 50-köpfigen Chor ist bereits ein zweiter „Kleiner Chor“ hervorgegangen. Seit zwei Jahren läuft das Projekt „Gospelkirche in Lippe“, das regelmäßig hunderte Menschen in die Stadtkirche zieht. Jüngstes Projekt schließlich ist die Band „On the Rocks“, die mit rockig-balladiger Lobpreis-Musik auch schon eine Fans-Gemeinde gefunden hat.

Doo-Jin Park hatte sich in dem Bewerbungsverfahren in der letzten Vorstellungsrunde, zu der Probedirigate vor dem Klassik-Chor der Stadtkirche und dem Gospelchor sowie die musikalisches Gestaltung eines Gemeindegottesdienstes samt ausführlicherem Orgelvorspiel und Kommunikation mit der Gemeinde gehörte, gegen zuletzt zwei Mitbewerber durchgesetzt. Beindruckt hatte neben dem mitreißenden Orgel- und Klavierspiel auch seine Bereitschaft, Kirchenmusik jenseits eingetretener Pfade neu zu denken und weiterzuentwickeln.

Das Besetzungverfahren für die 80-prozentige B-Stelle an der Stadtkirche war in allen Phasen begleitet worden durch Landeskantor Volker Jänig. Jänig beglückwünschte die Gemeinde zu ihrem neuen Kantor: „Mit ihrem neuen Kantor aus Korea können sie neue Wege und bewährte Pfade gehen. Gehen sie auf ihn zu. Haben sie keine Angst vor zu viel musikalischer Qualität, die ihnen Herr Park schenken wird.“ Aus guten gemeinsamen Taten, so der Landeskantor weiter, „wachsen gute neue Wege“.

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Haben Sie zwei Stunden im Monat Zeit?

Könnten Sie sich vorstellen, diese zwei Stunden in der Stadtkirche zu verbringen? Wir möchten unsere Kirche für Menschen öffnen, die Stille suchen, die beten oder sich einfach die Kirche ansehen wollen. In der Zeit vom 2. April bis zum 29. Oktober 2019 soll die Stadtkirche dienstags bis samstags für jeweils 4 Stunden geöffnet sein. Für die Zeit von 15-17 Uhr suchen wir Sie! In dieser Zeit soll in der Kirche nämlich eine Person auf zurückhaltende Weise anwesend sein. Einfach da sein. Die Stille schützen.
Weitere Informationen bei Kirchenältestem Bernd Wiesekopsieker, Kontakt unter Telefon (0 52 22) 58 09 36.

Kindergottesdienst: Gut, dass wir einander haben

Im Kindergottesdienst sind biblische Geschichten für Kinder aufbereitet, die Vertrauen in die Liebe Gottes wecken und Mut machen können. Aber nicht nur das, sondern es wird gebastelt, gespielt und Gemeinschaft erlebt. Gut, dass wir einander haben, eine Gemeinde ohne Kinder ist wie ein vertrockneter Fluss.

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Umgekehrt lernen Kinder auch, dass sie von altem Wissen und einer Gemeinschaft, die schon durch Jahrhunderte, ja, zwei Jahrtausende getragen hat, bereichert werden können, denn hier wird vieles zum Thema gemacht, was heute noch Urvertrauen weckt oder wie man lernt mit Konflikten umzugehen, was in Bezug auf den Umgang mit der Schöpfung und den Mitmenschen gilt und wie ich meinen Platz in der Gesellschaft finden kann.

Alle Kinder ab drei Jahren oder auch darunter, wenn Erwachsene sie begleiten, sind herzlich willkommen. Die nächsten Kindergottesdienste beginnen am 14. Oktober und 11. November um 14 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche.
Die Themen: „Gottes bunte Welt“ und „Seht, was wir geerntet haben“ MS

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Migranten- und Flüchtlingsberatung: Helfer und Spenden gesucht

Die Migranten- und Flüchtlingsberatung der evangelische Kirchengemeinden Bad Salzuflen und der Stiftung Herberge zur Heimat sucht ehrenamtliche Verstärkung für einzelne Projekte. Wenn Sie etwas freie Zeit zur Verfügung haben und gerne in netter internationaler Gemeinschaft sind, melden Sie sich gerne unter migrationundflucht@stadtkirche.info oder unter 0152/53406195!

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Außerdem ist am 13. Dezember eine Weihnachtsfeier für die Besucher der Migranten- und Flüchtlingsberatung geplant. Hierfür wären wir für Kuchenspenden oder Kleinigkeiten als Geschenke für die Kinder sehr dankbar.

Zudem sucht der AWB (Arbeit-Wohnen-Bildung e.V.) händeringend Fahrradspenden. Wenn Sie ein einigermaßen fahrtüchtiges Fahrrad abzugeben haben, bringen Sie es gerne im Kiliansweg 7-9 in 32108 Bad Salzuflen vorbei!

Termin: 13. Dezember, Weihnachtsfeier des Migranten- und Flüchtlingsbüros

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Das Calvin-Haus am Gröchteweg 57/59 Das Calvin-Haus am Gröchteweg 57/59

Hingucker-Gottesdienste im Calvin-Haus

Anfang des Jahres wird es Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen: Wie werden die Gottesdienste im Calvin-Haus an- genommen? Bewährt sich die Form? Wie soll es im Sommer weitergehen? Die Kirchenvorstands-Sitzung am Donnerstag, 9. März, wird deshalb im ersten Teil eine öffentliche Gemeinde-Versammlung sein. Sie findet um 19.30 Uhr im Calvin-Haus am Gröchteweg 57-59 statt. Der Kirchenvorstand ist gespannt auf die Rückmeldungen der Gemeindemitglieder.

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Wer bis dahin noch eigene Eindrücke sammeln will, hat dazu Gelegenheit am Sonntag, 11. Dezember (3. Advent), und am Sonntag, 8. Januar, jeweils um 11 Uhr. Nach dem etwa einstündigen Gottesdienst kann, wer mag, zum Brunch bleiben und warme oder kalte, pikante oder süße Speisen genießen.  WH

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