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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Neujahrsempfang verschoben

Der für den 28. Januar geplante Neujahrsempfang ist verschoben worden. „Bei den stetig ansteigenden Corona-Infektionen ist uns das zu unsicher“, erläutert Pfarrerin Veronika Grüber. Als Nachholtermin ist zurzeit der 20. Mai  geplant.

Zwischen Himmel und Hallenbrink

Zwei Jahre Corona haben überall ihre Spuren hinterlassen – bei  Chören, in Vereinen, in Gastronomie und Kultur, im Handel. Pfarrer Peter Schmidtpeter erinnert daran, dass wir einen Teil selbst dazu beitragen können, um die Pandemie zu beenden; in dem wir uns beispielsweise impfen lassen. Doch ein Teil liegt, wie so vieles in unserem Leben, auch in Gottes Hand. Hören Sie rein.

Zwischen Himmel und Hallenbrink

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Vor der Stadtkirche: von links Pfarrerin Friederike Fischer, Pfarrer Sven Lesemann, Andreas Lange, Veronika Grüber, Andreas Gronemeier und Pfarrerin Steffie Langenau. Foto: Uwe Rottkamp

Pfarrerin in zwei Gemeinden

Für die beiden evangelischen Bad Salzufler Innenstadtgemeinden hat ein neues Kapitel begonnen: Pfarrerin Veronika Grüber in einem festlichen Gottesdienst in ihr Amt eingeführt worden. Das Besondere: Die reformierte Theologin wird je zur Hälfte in der evangelisch-reformierten und in der evangelisch-lutherischen Gemeinde arbeiten. Die Kirchenvorstände beider Gemeinden hatten die 33-Jährige einstimmig zu ihrer Pfarrerin gewählt. Sie erhoffen sich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und sind froh über diesen Schritt, der noch vor einer Generation kaum denkbar gewesen wäre. Die Einführung nahmen die beiden Superintendenten Andreas Gronemeier (reformiert) und Andreas Lange (lutherisch) in der evangelisch-reformierten Stadtkirche vor, der anschließende Empfang mit Grußworten von Bürgermeister Dirk Tolkemitt und den Nachbargemeinden fand im evangelisch-lutherischen Gemeindezentrum statt.

Es bleiben viele Spuren

Pfarrerin Martina Stecker in dem von ihr maßgeblich mitentwickelten Zukuntfsgarten der Gemeinde.

Pfarrerin Martina Stecker ist in den Ruhestand gewechselt

Die Stadtkirchengemeinde muss sich auf einschneidende Veränderungen einstellen: Nachdem Pfarrerin Veronika Grüber jetzt zur Hälfte in der lutherischen Schwestergemeinde arbeitet, ist Pfarrerin Martina Stecker mit Ablauf des vergangenen Jahres in den Ruhestand gewechselt. Die offizielle Verabschiedung erfolgte im Taizé-Gottesdienst am vierten Advent durch Superintendent Andreas Gronemeier. Martina Stecker kam im Oktober 1999 mit ihrem Mann Rainer als Pfarrerin an die Stadtkirche, zunächst mit einem Stellenumfang von 50 Prozent. Nach einigen Wechseln auf den anderen Pfarrstellen der Stadtkirche übernahm sie schließlich eine volle Stelle. Diese Stelle ist jetzt zur Neubesetzung ausgeschrieben. Für die Zeit der Vakanz wird die Gemeinde von Pfarrer Stephan Schmidtpeter, der bis 2021 in der evangelisch-reformierten Gemeinde Hillentrup arbeitete und seit einigen Monaten im Wartestand ist, im Umfang einer halben Stelle unterstützt. 

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Geboren und aufgewachsen in einem lutherischen Pfarrhaus in Thüringen ist Martina Stecker natürlich auch von dem Leben in der DDR geprägt. Die selbstbewusste Pfarrerfamilie vermittelte allerdings nicht nur eine fest verwurzelte Frömmigkeit, sondern schuf auch einen gewissen Spielraum gegenüber dem sich immer mehr in das Private einmischenden politischen Regime. „Die Eltern haben mich und meine drei Geschwister allerdings auch zu den verpflichtenden Angeboten wie beispielsweise den jungen Pionieren gehen lassen. Nur die Jugendweihe habe ich nicht mitgemacht“, erzählt die Pfarrerin. „So waren wir Kinder in der Schule nicht ausgeschlossen, sondern wurden mit unserem christlichen Hintergrund irgendwie geduldet.“ Auch, wenn versucht wurde, das Christsein bei jeder passenden Gelegenheit lächerlich zu machen.

Während der älteren Schwester die weiterführenden Schulen verweigert wurde, durfte Martina als zweitältestes Kind später auch studieren: „Da war das Regime dann plötzlich großzügig…“ Obwohl sie als Teenager mit Gott nicht viel anfangen konnte, hatte sie beim zufälligen Besuch in der „jungen Gemeinde“ so etwas wie eine Erweckungsbegegnung. Ab diesem Moment trug sie auch in der Schule stets einen christlichen Sticker am Hemd. Später studierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle Theologie. Über verschiedene Begegnungstreffen lernte sie ihren späteren Mann Rainer kennen. Es gelang mit Hilfe bischöflicher Beziehungen, eine Ausreisegenehmigung zu bekommen, und das Paar zog nach Göttingen, wo Martina Stecker ihr Theologiestudium beendete. Die Kehrseite: sie durfte sieben Jahre lang ihre Familie nicht besuchen. 

Nach dem Wechsel nach Lippe kam die große Enttäuschung: Pfarrerehepaare durften nicht jeweils eine Stelle besetzen; sie sollte stattdessen ehrenamtlich arbeiten. „Das konnte man auch als Berufsverbot empfinden“, sagt die Pfarrerin heute. Inzwischen hat sie mit diesem Lebensabschnitt ihren Frieden gemacht. Zumal sie nach der Trennung von ihrem Ehemann und anderen Entwicklungen an der Stadtkirche 2014 schließlich eine volle Stelle übernahm. 

Und hier konnte sich auch das Thema entwickeln, das ihr besonders am Herzen liegt: die Bewahrung der Schöpfung. Mit ihrem Engagement entstand beispielsweise der Zukunftsgarten am Pfarrhaus an der Woldemarstraße, in dem Kinder und Jugendliche säen, pflegen und ernten (siehe Seite 11) und so lernen, Verantwortung für Natur und Schöpfung zu übernehmen. Das Projekt Zukunftsgarten wird Martina Stecker auch nach ihrer Pensionierung ehrenamtlich weiterführen.

Die Konfirmandenarbeit und die Kindergottesdienste waren weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit an der Stadtkirche. Über viele Jahre besuchten immer rund 25 Kinder den Gottesdienst am Samstag. Das Gemeindearchiv ist voller Erinnerungen an Aktionen wie beispielsweise gemeinsames biblisches Kochen, Freizeiten, Feste mit den Eltern oder die Theatergruppe, die mehrfach gefeierte Aufführungen in das Gemeindehaus zauberte. Zurzeit sucht der Kirchenvorstand nach Lösungen, wie das Thema Kindergottesdienst weitergeführt werden kann.

Eine andere beachtete Aktion war das Projekt „Rock am Hallenbrink“. „Für manche war das sicher nur unangenehm laute Musik. Viele Jugendliche haben dadurch aber überhaupt wieder Kontakt zur Kirche gefunden und Gemeinde neu kennengelernt“, so die Pfarrerin im Rückblick. Weitere Ideenbörsen waren beispielsweise „Tauschzeit“, „Spielebörse“ oder „Dream-Team“. 

Mit Corona ergab dann noch ein weiterer Schwerpunkt: Gemeinsam mit ihrer Kollegin hat sie jeden Sonntag die Video-Kolumne „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ gestaltet. Der Internet-Videocast hat inzwischen eine stabile Fangemeinde. Und (nicht nur) für die kleinen Gemeindemitglieder spielte sie fast 90 Folgen „Felix und seine Freunde“ ein. Die freche, aber liebenswürdige Stoffpuppe wird jetzt mit ihr in Pension gehen.

Gibt es auch etwas, was sie bedauert oder anders machen würde? Martina Stecker zögert nur kurz. „Im Prinzip nicht“, sagt sie dann: „Ich habe es sehr genossen, dass ich hier in der Gemeinde fast alles umsetzen konnte, was mir wichtig war, und da auch viel Unterstützung erfahren habe. Ganz besonders auch von meine vier Kindern, die sich an unterschiedlichen Stellen immer wieder sehr engagiert haben,“ 

Das einzige, das ihr wirklich leid tut, ist, dass sie aufgrund der Corona-Situation sowohl mit dem Rock am Hallenbrink als auch mit dem Frühlingsfest der Senioren keinen Abschluss gestalten konnte. „Von beiden Gruppen der Gemeinde hätte ich mich gerne noch einmal richtig verabschiedet.“ Uwe Rottkamp

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 Felix fährt die letzte Runde

Felix hat Geburtstag gehabt und wird im neuen Jahr zur Schule gehen. Deshalb soll jetzt rst einmal ein anderer Kirchi-Kind sein. Auf dem Weihnachtsmarkt fährt er jedenfalls eine letzte Runde im Karussell. Alles Gute allen Fans!

Alle Felix-Folgen findet Ihr auf Felix' Youtube-Kanal

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten allen Freunden, Mitgliedern, Mitarbeitenden und BesucherInnen unserer Gemeinde! Konnten Sie den Zauber der Weihnacht schon erfahren? Wenn Sie einen der Gottesdienste nicht besuchen konnten oder wollten: Wir haben ein Video für Sie. Mit Gedanken, Gebet, der Weihnachtsgeschichte und natürlich viel Musik. Hören und schauen Sie gerne rein! (Klick auf das Bild)

Rockiger Worship aus der Stadtkirche im Internet

Link zum aufgezeichneten Live-Stream: HIER

Durch einen technische Defekt (Ausfall des Tischmikrofons) wurde im Live-Stream des  Worship-Gottesdienstes die Beiträge der Pfarrerin nicht übertragen.  Zu hören war jeweils nur die Musik. Die Predigt kann in ähnlicher Form nachgehört werden in der Rubrik „Zwischen Himmel und Halkenbrink“

Das ehemalige Pfarrhaus wird saniert

Video-Einblicke in Geschichte und bauliche Situation zum Denkmaltag 2021

Die ersten Vorbereitungsarbeiten haben begonnen: im ehemaligen Pfarrhaus von-Stauffenberg-Straße 1a soll bald die Verwaltung unserer Gemeinde einziehen. In den beiden Stockwerken darüber sollen in dem einst von Rat Hasse gebauten Haus Wohnungen entstehen. Martina Hohnhorst, Kirchenälteste und Vorsitzende des Bauausschusses der Gemeinde, führt zum Denkmaltag 2021 in die Geschichte und bauliche Situation des Hauses ein. KLICKEN  SIE  AUF  DAS  BILD

PfarrRad-Sprechstunden auf dem Friedhof

Es gibt wieder Plaudersprechstunden auf dem Friedhof: An den Donnerstagen 15. Juli, 26. August und 30. September stehen PfarrRad-Pfarrerin Veronika Grüber und Gitta Brandes für Gespräche, Auskünfte und Seelsorge vor der Kapelle zur Verfügung. Kommen Sie gern auf einen Kaffee vorbei! Jeweils in der Zeit von 14 bis 15.30 Uhr.


Neue Gebührensatzung für den Stadtfriedhof

Die Gebühren für den Stadtfriedhof mussten nach längerer Zeit angepasst werden. Die Liste kann HIER als PDF eingesehen und heruntergeladen werden.

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

Bischof Dr. Stephan Ackermann (Bistum Trier) hat ein Gebet veröffentlicht, dass wir ganz in ökumenischer Eintracht gewiss mitbeten können:

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Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
  • für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international,
  • die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.
Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.
Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.
Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.
Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Passions- und Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.
Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann, Bistum Trier

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