Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Edeltraud Nickel verstorben

Edeltraut Nickel

Am Sonntag nach Ostern verstarb unsere langjährige Mitarbeiterin Edeltraud Nickel im 72. Lebensjahr. Auch wenn bekannt war, dass sie schon länger gegen eine schwere Erkrankung kämpfen musste, so hat ihr Tod doch Trauer und Betroffenheit ausgelöst. Edeltraud Nickel hat in den Jahren 1990 bis 2011 in unserer Kirchengemeinde, in aller erster Linie in der Friedhofsverwaltung, gearbeitet und sich in vielen Bereichen ehrenamtlich eingebracht. Man konnte sie immer fragen, wenn man auch ganz praktische Hilfe brauchte. Wenn sie Zeit hatte, sagte sie zu. Über viele lange Jahre war sie Mitglied des Kirchenchores. Und sehr lange Zeit, so lange sie konnte, trug sie den Gemeindebrief aus.

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Was Edeltraud Nickel ganz besonders auszeichnete, das war ihr herzenswarme, christliche Frömmigkeit, die sie ausstrahlte, die sie lebte und die man ihr in ihrer praktizierten Nächstenliebe abspürte.

So konnte es passieren, dass sie einen Tippelbruder zum Bahnhof begleitete, ihm dort die Fahrkarte nach Detmold bezahlte und wartete bis der Zug abfuhr, aber auch, dass sie zugewandt und tröstend Trauernden gegenüber saß und niemals jemand bei ihr aus dem Büro ging, den sie nicht versuchte aufzurichten und Zuversicht zu geben. Freude geschenkt – Freude empfangen“, das war der Leitspruch, unter das sie ihre Arbeit gestellt hatte.

Für die Jahre ihres Ruhestandes hatte sie sich vor allem gewünscht, mehr Zeit mit den Enkeln verbringen zu können. Möge es ihr vergönnt gewesen sein. Es gibt wohl keinen, der ihr nicht noch mehr Zeit gewünscht hätte.

Manches Mal, wenn sie selber keinen Weg weiter wusste, dann sagte sie: „Ich leg´s in Gottes Hand.“ Nun vertrauen wir darauf, dass sie selber in Gottes Hand geborgen ist.

Gerade am Sonntag vor ihrem Tod haben wir Ostern gefeiert. Nun möge sie schauen, was sie geglaubt hat: „Jesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben.“ EG 115,6.1 Unser Mitgefühl und unsere Fürbitte gelten ihrer Familie und allen denen, die sie lieb hatten.

Martina Stecker, im Namen des Kirchenvorstandes der evangelisch-reformierten Gemeinde

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Begeisternder Spaß: Das Märchen vom Aschenputtel neu interpretiert…

Herzlicher Neujahrs-Empfang:
»Ich bin ja so schön…«

Heiter, beschwingt und lecker – diese Attribute verdient der Neujahrempfang, zu dem die Gemeinde alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden ins Calvin-Haus eingeladen hatte. Rund um das reichhaltige warme Buffet genossen die Gäste Begegnungen und Gespräche und angenehmer Atmosphäre. Pfarrerin Martina Stecker nutzte ihre Begrüßung auch dazu, Veronika Grüber herzlich zu danken; die überaus engagierte Vikarin wird ihrer Mentorin Wiltrud Holzmüller nach Heiligenkirchen folgen, um ihre Ausbildung dann abzuschließen. Allerdings wird Veronika Grüber die Konfirmanden ihrer Gruppe noch bis zur Konfirmation weiter betreuen.

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Für einer ausgiebige „Lachmuskelmassage“ sorgte eine Gruppe des Gospelchors „Get-up“, die das Märchen vom Aschenputtel völlig neu interpretierte – mit manchmal etwas verwirrter Guter Fee, zwei hässlichen, aber herzlichen Schwestern, einem geduldigen Aschenputtel, Sprecherin und natürlich dem immer wieder „ich bin ja so schön“-Prinzen. Da kullerten nicht wenigen die Tränen vor Begeisterung aus den Augenwinkeln.

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Gospelkirche mit »Zwischentönen«

Es ist wieder Gospel-Time in Bad Salzuflen: Die erste Gospelkirche für Lippe in der evangelisch-reformierten Stadtkirche Bad Salzuflen (von-Stauffenberg-Straße 3) in diesem Jahr beginnt an diesem Sonntag, 4. März, um 16 Uhr. Zu Gast sind die »Zwischentöne« aus Hillentrup unter der Leitung von Uwe Rottkamp. Der Gottesdienst wird geleitet von Landespfarrer Horst-Dieter Mellies. Bereits um 15.30 Uhr öffnet das Gospel-Café in der Kirche. Die Veranstaltung klingt aus mit Getränken und Knabbereien.