Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde
Wieder mit dabei: die Bielefelder Band Soulbound.

Es rockt wieder gewaltig!

Rock am Hallenbrink mit Soulbound und Summer mind

Auf dem Hallenbrink wird auch in diesem Jahr gerockt. „Rock am Hallenbrink“ ist als Festival ausgerichtet, bei dem viele Bands auftreten werden, so dass das Programm schon am Nachmittag beginnt. Wieder dabei sind „Soulbound“, die beliebte Band aus Bielefeld und „Summery mind“, ebenfalls mit einem regional bekannten Namen und ebenso bei vielen Jugendlichen gerade in Salzuflen sehr beliebt. Auch andere Bands werden vielen bekannt sein. Auf den Plakaten und Flyern werden die Namen veröffentlicht.

Weiterlesen…

Wer am Nachmittag kommt, braucht auf Kaffee und Kuchen nicht zu verzichten. Ab dem späteren Nachmittag wird gegrillt. Dafür sorgt die „Herberge zur Heimat“ und zeigt damit, wie wichtig ihr das Engagement der reformierten Gemeinde aus Bad Salzuflen für ihre Einrichtung ist.

Genauso ist es beim Kinderschutzbund. Mitarbeiterinnen werden Waffeln backen und an einem Infostand über die Arbeit des Kinderschutzbundes informieren. Gern werden auch Spenden in jeder Höhe entgegen genommen, die für die oben genannten Einrichtungen bestimmt sind. MS

Rock am Hallenbrink: Samstag, 25. Mai, ab 15 Uhr Gemeindehaus an der Stadtkirche

Ausblenden…
Symphonic Brass Detmold: Zum dritten Mal in der Bad Salzufler Stadtkirche

Bach und Bernstein

Bläsermusik vom Allerfeinen erlebten die Besucher in der Stadtkirche: Zu Gast war – inzwischen zum dritten Mal – das Detmolder Blechbläserensemble „Symphonic Brass“ mit Akio Ogawa-Müller und Daniel Konttori (Trompete), Matthias Evard (Horn) sowie und Matthias Weiß und Manuel Morgenthaler (Posaune/Bassposaune). Das Quintett hatte eine bezaubernde Mischung höchst anspruchsvoller bis unterhaltsamer Musik aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt, darunter beispielsweise die große g-Moll-Fuge von Johann Sebastian Bach (BWV 542), Jesu bleibet meine Freude aus der Kantate 147 oder drei Stücke aus dem Musical „West Side-Story“ von Leonard Bernstein. Ogawa-Müller führte galant-sachkundig in die Stücke ein und wies auf die musikalischen Besonderheiten hin – das beispielsweise bei der Bach-Fuge nicht nur die Töne, sondern auch die Pausen sehr wichtig sind. Das Publikum in der vollbesetzten Stadtkirche ließ die Bläser erst nach zwei Zugaben und langem Applaus gehen.

Foto: Heike Rottkamp

Erfolgreicher Mittler zwischen den Kulturen

Kanawati Kamo

Nach fast 15-jähriger Tätigkeit im „Flüchtlingsbüro“ an der Stadtkirche wird Kanawati Kamo jetzt aus seinem Dienst verabschiedet. Der Gottesdienst mit anschließendem Empfang beginnt am Sonntag, 27. Januar, um 10 Uhr in der Stadtkirche; der Empfang findet im großen Saal des Gemeindehauses der Stadtkirche statt. Bereits seit 2004 arbeitete Kanawati Kamo im Flüchtlingsbüro, das seinen Sitz in der von Stauffenbergstraße 3 hat. Dieses Büro, später umbenannt in „Flüchtlings- und Migrantenbüro“, wurde seit dieser Zeit durch Kirchengemeinden in Bad Salzuflen organisatorisch und finanziell unterhalten, in den ersten Jahren auch noch unter Mitwirkung der Stadt.

Weiterlesen…

Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Beratung von Flüchtlingen im Asylverfahren durch alle Behörden bis hin zum Aufenthaltstitel durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Kanawati Kamo war in seiner Arbeit als Vermittler tätig zwischen Büro und Behörden, bei Anwälten, dem Sozialamt, dem Jugendamt. Er baute über die Jahre ein großes und erfolgreiches Netzwerk auf, das den betroffenen Menschen zu gute kam. Dazu gehörte auch, dass er Kontakt zu allen Familienzentren der evangelischen Kirchengemeinden hatte. Es lag ihm sehr am Herzen, dass seine multikulturelle Arbeit immer im Zusammenhang mit den Kirchengemeinden stand.

Kamo war außerdem Mitglied beim Integrationsrat der Stadt Bad Salzuflen und beim Ratschlag. Er war Vorsitzender des Kulturvereins. Wenn der Integrationsbeauftragte der Stadt ihn als „bunten Hund“ bezeichnete, so war das ganz gewiss als Kompliment für sein Engagement zu verstehen.

Natürlicherweise hat Kanawati Kamo als Mensch, der mit seiner Familie einst aus Syrien nach Deutschland kam, eine interkulturelle Kompetenz, die in allen Beratungen in diesem Zusammenhang einfach von großem Nutzen war. Wen wundert es da, dass er durch seine Arbeit und sein Engagement zu einer stadtbekannten Persönlichkeit geworden ist, die sich für die Menschenrechte aller einsetzte. Nie wurde er müde, darauf aufmerksam zu machen, dass für die Menschen mit Migrationshintergrund Deutschland die zweite Heimat ist. So hat er ganz gewiss viel für ein friedliches Miteinander in der Stadt getan.

Kanawati Kamo spürt man ab, dass er mit Herz und Kopf für alle Menschen eintritt, egal welcher Nationalität, welcher Religion und welchen Geschlechts. Mit Norbert Scherpe gemeinsam gestaltete Kamo sehr erfolgreich das dreijährige Projekt „Viele Kulturen – eine Schule“, das in den Grund- und Hauptschulen Bad Salzuflens stattfand. Ein Jahr lang beriet Kamo in Oerlinghausen zudem Menschen, die in ihre Heimatländer zurückkehren wollten.
In den vergangen letzten Jahren wurde es zunehmend schwieriger, das Geld für diese wichtige Arbeit zu akquirieren, und die Kirchengemeinden hatten große Mühe, die Arbeit weiter aufrecht zu erhalten. Die Herberge zur Heimat hat schließlich in dem Bereich in Salzuflen Teile der Arbeit übernommen, andere Bereiche neu eingerichtet.

Dass Kanawati Kamo nun verabschiedet werden muss, geschieht in großem Respekt und tiefer Dankbarkeit für alles, was er geleistet hat und ganz gewiss als Mensch auch weiter leisten wird, denn er hat nicht nur einen „guten Job“ gemacht, sondern seine Arbeit mit großem Herzen und tiefster Überzeugung getan, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Die Hoffnung ist, dass er den Kirchengemeinden verbunden und der menschliche Kontakt zu ihm erhalten bleibt.  Martina Stecker

Ausblenden…

Kleines Lehrhaus: Wie entstand das Neue Testament?

Das »Kleine Lehrhaus« lädt  jede(n) ein, mit auf Entdeckungsreise zu den Ursprüngen des christlichen Glaubens zu gehen. Die kommenden Gesprächsrunden sind der Frage gewidmet, wieso im Neuen Testament die Worte und Taten Jesu gleich vier Mal erzählt werden. Vor allem die drei Evangelien Matthäus, Markus und Lukas haben vieles gemeinsam. Dennoch gibt es nicht nur in der sachlichen Darstellung unübersehbare Unterschiede, sondern auch in der Interpretation dessen, was Jesus den Lesern und Leserinnen des Evangeliums bedeutet und das Johannesevangelium geht ganz eigene Wege.

Weiterlesen…

Was wissen wir über die Entstehung der Evangelien und über das Verhältnis dieser Schriften zueinander? Das Kleine Lehrhaus findet einmal im Monat, dienstags 16-18 Uhr im Calvinhaus, Gröchteweg 59, Bad Salzuflen statt. Als nächsten Termine sind vorgesehen:

  • Di. 16. Oktober;
  • Di. 20. November;
  • Di. 18. Dezember.

Information: Barbara Wirsen-Steetskamp, Pfarrerin i.R., und Dr. Jisk Steetskamp, Pfarrer i.R., Tel. 05222-7948951 E-Mail: steetskamp@gmx.de

Ausblenden…

Bonhoeffer-Kreis wird „Kleines Lehrhaus“

Die Pfarrer im Ruhestand Jisk Steetskamp und Barbara Wirsen-Steetskamp (v. links) haben den Bonhoeffer-Kreis ins Leben gerufen.

Der Bonhoeffer-Kreis hat sich seit dem 9. April 2015, dem 70. Jahrestag des Märtyrertodes Dietrich Bonhoeffers, seinem Lebenslauf, dem Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime und den Gefängnisaufzeichnungen mit seinen bahnbrechenden theologischen Aussagen zugewandt. Impulse aus seinem Denken führten unter anderem anhand der Bergpredigt zu Gesprächen über die Werte, auf die sich die christliche Gemeinde bezieht. Sie regten zum Nachdenken über die Bedeutung des Alten Testaments für die Hinwendung des christlichen Glaubens zur Welt an. Aufgrund der Aussage Bonhoeffers, „der Jude hält die Christusfrage offen“, kam es zu intensivem Studium, wie so über Jesus Christus gesprochen und gepredigt werden kann, dass der Tatsache, dass er Jude war und der Messias für die Völker – und so auch für uns – aus dem Volk Israel ist, Recht getan wird.

Weiterlesen…

Die Gesprächsthemen reichen inzwischen weit über den direkten Bezug zu Bonhoeffer hinaus. Jede und jeder in der Runde bringt ihre/seine Erfahrungen, Denktraditionen und Fragen ein. Alle freuen sich am gemeinsamen Gespräch und auch am Lernen, das sich aus der Begegnung mit den biblischen Texten und Themen ergibt. Einsichten aus dem jüdisch-christlichen Dialog setzen manche Selbstverständlichkeiten in ein neues Licht. Deshalb geht der Bonhoefferkreis im neuen Jahr weiter als „Kleines Lehrhaus“.

Der Begriff Lehrhaus verweist auf die jüdische Lehrhaustradition. Den jüdischen Gemeinden ist es seit der Antike klar gewesen, dass es neben der gottesdienstlichen Feier in der Gemeinde einen Ort geben muss, an dem Menschen gemeinsam lernen, miteinander ins Gespräch kommen, wo sie in aller Offenheit die Bibel auslegen, um für das Leben im Persönlichen und in der Gesellschaft gerüstet zu sein, um die Tradition zu bewahren, zu hinterfragen und zu erneuern.

Oft war das Lehrhaus für Juden und Jüdinnen überlebenswichtig. Vor allem seit den Anfängen des Jüdisch-Christlichen Dialogs, der christlicherseits erst aus dem Entsetzen über die Shoa in Gang kam, wurde man sich des Mankos der fehlenden Gesprächs- und Lernbereitschaft in den Kirchen schmerzlich bewusst.

Mit tiefem Respekt und Dankbarkeit gegenüber dem jüdischen Vorbild entstanden beispielsweise in den Niederlanden, in Deutschland und der Schweiz auch im Bereich der christlichen Gemeinde „Lehrhäuser“ – manchmal auch in Zusammenarbeit mit der jüdischen Synagoge. Lehrhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Lernen aus biblischen Quellen, das offene gemeinsame Nachdenken über Glauben und Gesellschaft Freude macht und zur Widerstandsfähigkeit und Menschlichkeit beiträgt. Daran möchte der Bonhoeffer-Kreis in aller Bescheidenheit anknüpfen; darum: Kleines Lehrhaus.

Als Einstiegsthema ist vorgeschlagen: „Wie entstand das Neue Testament?“ Heute ist sehr viel mehr über die Umstände der Entstehung des Neuen Testaments bekannt als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wir fragen: Wie sah die Lebenswirklichkeit der Männer und Frauen aus, die die 27 Bücher des Neuen Testaments verfassten oder zum ersten Mal lasen? Was wissen wir von ihnen? Mit welchen Problemen haben sie sich auseinandersetzen müssen? Was bedeutete das „Alte Testament“ für sie? Welches Verhältnis gab es zu anderen Gruppierungen im Judentum? Wie kam es zur Abtrennung? Was löste die Verfolgungen durch die römische Obrigkeit aus? Und: Was hat das alles mit uns heute zu tun?

Jeder und jede, der sich für das Thema interessiert, ist eingeladen, mit auf Entdeckungsreise zu den Ursprungen des christlichen Glaubens zu gehen und sich am Gespräch zu beteiligen.

Das „Kleine Lehrhaus“ findet einmal im Monat, dienstags 16 bis 18 Uhr im Calvin-Haus am Gröchteweg 59 statt. Als Termine im ersten Quartal 2018 sind vorgesehen: 16. Januar, 13. Februar und 13. März.

Weitere Information gibt es bei Barbara Wirsen-Steetskamp, Pfarrerin i.R., und Jisk Steetskamp, Pfarrer i.R., Telefon (0 52 22) 7 94 89 51, E-Mail: steetskamp@gmx.de

Ausblenden…

Gründonnerstag – Ma(h)l anders

In diesem Jahr wird das Abendmahl am Donnerstag vor Ostern, dem Gründonnerstag, an einer langen Tafel im Chorraum der Kirche stattfinden. Nicht wie üblich wird um 19 Uhr in den Kirchenbänken Platz genommen, sondern unter der Kanzel, wird man an einem großen Tisch mit allen zusammenkommen. Es wird gemeinsam ein kleiner Gottesdienst gefeiert, sowie das Abendmahl. Es erinnert damit an die letzte Nacht, die Jesus mit seinen Jüngern verbracht hat. Danach wird gemeinsam gegessen, getrunken und man kann miteinander ins Gespräch kommen. In der Kirche wird dafür ein Buffet vorbereitet werden. Jeder kann etwas dazu beitragen. Aber auch die, die nichts dazu beitragen, sind eingeladen zu kommen. Der Abendgottesdienst soll gegen 20.30 Uhr enden.

Bonhoeffer-Oratorium in der Stadtkirche

Foto: Bundesarchiv

Am Dienstag, 16. April, wird in der Stadtkirche das Bonhoeffer-Oratorium von Matthias Nagel (geboren 1958) aufgeführt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Person Dietrich Bonhoeffers steht im Mittelpunkt des Oratorien-Konzertes, das der Chor der Stadtkirche mit Instrumentalisten, Solisten und Sprecher aufführen wird. Die sehr nachdenkenswerten, großartigen Texte zu diesem Werk wurden von Pfarrer Dieter Stork aus Bünde geschrieben, der in dem Löhner Komponisten Matthias Nagel sofort einen Verbündeten gefunden hatte. Die Musik ist sehr vielfältig – neben einstimmigen, teilweise sogar gregorianischen Gesängen gibt es Kanons, Sprechgesänge, Choräle, Anklänge an Musicals (wie etwa Anatevka).

Weiterlesen…

Immer ist das Wichtigste der Text: deklamierend, rhythmisch, aber manchmal auch besinnlich und ruhig. Der Zuhörer wird mit hineingenommen in das Leben und Sterben Bonhoeffers, der sich zeitlebens mit dem christlichen Glauben und der Kirche auseinandergesetzt hat. Jeder Mitsänger wird mit Sicherheit durch die Beschäftigung mit diesem Werk verändert und auch die Zuhörer lässt es nicht kalt.

Der Chor wird durch Instrumentalisten unterstützt: neben Streichern sind auch Saxophon, Trompete, Piano und Schlagzeug dabei. Ein Sprecher des Landestheaters Detmold führt mit den biographischen Zwischentexten durch das Leben Dietrich Bonhoeffers, das durch gewaltsamen Tod sein Ende fand. Die Leitung liegt in den Händen von Kantorin Waltraud Huizing. Der Eintritt ist frei – es wird um eine Spende am Ausgang gebeten.

Ausblenden…

Scheren und Schubladen im Kopf

»Gerechtigkeit – Scheren und Schubladen im Kopf« ist der Gottesdienst am Sonntag, 7. April um 10 Uhr in die Stadtkirche überschrieben. Er ist Teil der landeskirchlichen Reine »Profile«, die Zugang zu brennenden sozialen Fragen geben will. Der Gottesdienst wird musikalisch begleitet durch Kantorin Waltraud Huizing und den »Kleinen Chor« (die angekündigte Gemeindeband »On the Rocks« musste aus Krankheitsgründen absagen). Die Predigt halten Pfarrerin Martina Stecker und Prädikant Matthias Neuper gemeinsam über ein Wort aus dem Römerbrief des Paulus. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein Kirchcafé mit Bündelung der Positionen der Gottesdienstteilnehmer.

Weiterlesen…

Anlass für die Beschäftigung mit dem Römerbrief ist das Karl-Barth-Jahr 2019. Karl Barth (1886-1968) ist einer der prägendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Vor hundert Jahren erschien sein Buch „Der Römerbrief“, in dem er sich mit den zeitübergreifenden, prophetischen Aussagen im Brief des Paulus an die Römer beschäftigt. Dies war der Auftakt zu einer theologischen Bewegung, die viele geprägt hat.

In der Mitte der Reihe „Profile“ steht immer der Gottesdienst. Dazu gibt es jeweils eine Gemeindeveranstaltung und eine künstlerische Installation. 

Foto: Fotolia

Ausblenden…

Eindrucksvoll: Ulrike Wahren und die Gospel-SeleXion mit »Jesus on the Mainline«.

Feiert Jubiläum: die Frauenhilfe an der Stadtkirche.

Jubiläum: 125 Jahre Frauenhilfe

Alles begann im Jahr 1893. Damals kamen viele Frauen der reformierten Gemeinde mit ihrem jungen Pfarrer Ubbo Hobbing in der „roten Schule“ zusammen – das „neue“ Gemeindehaus neben der Stadtkirche wurde erst 1928 eingeweiht – und gründeten den „Frauenhülfsverein“, einen der ältesten im damaligen Deutschen Reich. Den Namen hatte die Kaiserin Auguste Viktoria erfunden, die 1890 die Berliner in schwierigen Zeiten aufrief, solche Frauenvereine zu gründen, um „die seelsorgerliche Arbeit der Kirchen zu unterstützen, dem Volk die Segnung des Evangeliums in reichem Maße zukommen zu lassen und praktische Liebestätigkeit an den Armen und Verlassenen zu üben.“

Mehr…

Die Gründungsversammlung war gut besucht und die überlieferte Namensliste zeigt, dass wohl keine der bekannten Salzufler Familien damals fehlte. – Im Jahr 1925 gehörten 312 Mitglieder der Frauenhilfe an.

Heute, im 125. Jahr ihres Bestehens, zählt die Frauenhilfe der Stadtkirche um die 27 Mitglieder. Wenn sich auch im Laufe dieser langen Zeit Vieles verändert hat, ist die Gruppe eine selbstständige Einrichtung der Gemeinde, so wie es in der alten Satzung von 1903 geregelt ist.

Die Frauenhilfe ist weitgehend unabhängig von der Gemeinde und finanziert sich aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder und Spenden. Wenn auch die Mitgliederzahl überschaubar geworden ist, so ist allen das Fundament der Botschaft von Jesus Christus gemeinsam. Weiterhin wichtig während der vierzehntäglichen Treffen im Gemeindehaus – von einem ehrenamtlich tätigen Vierer-Team vorbereitet und organisiert – ist die Gemeinschaft, die in persönlichen Gesprächen, gemeinsamen Lob- und Dankliedern und Andachten zum Ausdruck kommt. Die Geburtstage der Mitglieder werden nicht vergessen und bei Kaffee und Kuchen gefeiert. Aber auch die Sorge um Kranke und die tätige Hilfe und Unterstützung im Krankheitsfall sind in der Frauenhilfe fester Bestandteil der Arbeit.

Ferner sind biblische Themen oder gesellschaftliche Themen wie „Bettler“, „Brotbacken“, „Bienen/Imkerei“ sowie Berichte von Reisen Inhalte der Treffen. Die Frauenhilfe engagiert sich für die Mission der Gemeinde (zuletzt: Spende für ein Batikprojekt in Ghana). Gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge, z.B. ins koptische Kloster Brenkhausen oder in die Rödinghauser Kirche mit ihrem historischen Schnitzaltar oder die Partnerschaft mit der Frauenhilfe der Kreuzkirche Herford ergänzen das Programm.

Die Frauenhilfe: ein wichtiger Baustein in der Gemeindearbeit der Stadtkirche. Möge sich ihre beeindruckende Historie weiter fortsetzen! BW

Programmvorschau

  • Freitag, 7. Dezember: Der Weihnachtsstern Von Sternen als Zeichen und Wegweiser
  • Freitag, 21. Dezember: „Nun singet und seid froh“ Weihnachtsfeier
  • Freitag, 4. Januar: Treffen zum Anfang des neuen Jahres in den Seeterrassen
  • Freitag, 11. Januar: Rückblick der Frauenhilfe auf das Jahr 2018 mit Bildern
  • Freitag, 25. Januar: Bericht über eine Reise in ein fernes Land (ReferentIn wird rechtzeitig bekanntgegeben)
  • Freitag, 8. Februar: Michelle Obama und ihr Leben Mit Frau Dorothee Uffmann
  • Freitag, 22. Februar: Vor dem Weltgebetstag Vom Leben der Frauen in Slowenien

Beginn: jeweils um 15 Uhr im Gemeindehaus der reformierten Gemeinde

Weniger…